(GMH) Kräuter, frisch von der Pflanze direkt in den Topf oder ins Glas – die Fernseh-Köche machen es uns vor. Längst haben Kräuter in viele Küchen Einzug gehalten. Wer keinen Garten oder keine Terrasse hat, stellt die aromatischen Gesellen einfach auf’s Regal oder die Fensterbank. Kräuter lassen sich als Heil-, Gewürz- und Duftpflanzen verwenden und sind auch beim Thema Gesundheit und Wellness nicht mehr wegzudenken.

Wer lange Freude an seinen Kräutern haben möchte, der sollte die einzelnen Pflanzen etwas genauer kennenlernen. Die Vielfalt an verschiedenen Kräutern ist beachtlich.

Genuss mit Kräutern - Frische Ernte aus der Küche

In einem modernen Küchenambiente lassen sich mit Kräutern in passenden Übertöpfen Akzente setzen. (Bildnachweis: GMH)

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Es ist einfach, seine Kräutertöpfe beim Gemüsehändler oder in der Gärtnerei direkt im Topf zu kaufen. Die vitaminreichen Stiele der Pflanzen können sofort beerntet werden. Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Dill, Melisse, Thymian, Pimpinelle, aber auch Kresse lassen sich gut in der Küche halten.

Allerdings sind die Pflanzen erst einmal abgeerntet, oder verfügen über zu wenig „Erntegut“, müssen sie meist durch neue ersetzt werden. Anders als auf der Terrasse oder im Garten haben sie in ihren kleineren Töpfen wenig Platz, um zu wachsen. Substrat und Nährstoffe sind hier schnell aufgebraucht. Kräuter in der Küche sollten immer ausreichend gegossen werden, da sie schneller austrocknen. Am besten stellt man sie an ein Fenster in Ost- oder Westlage.

Passende Töpfe und Schalen, am besten mit einem Abzugloch für überschüssiges Gießwasser, machen aus den grünen Pflanzen eine dekorative Kulisse. Gefäße, wie Tassen und Übertöpfe werden mit Kräutermotiven angeboten, die bereits den jeweiligen Pflanzennamen tragen. Praktisch und zugleich noch dekorativ sind Schilder mit Kräuternamen. Man kann sie aus Ton, Schiefer, Porzellan oder Emaille in großer Auswahl im Handel kaufen.

Manchmal entsteht durch einen Topf Petersilie oder Schnittlauch bereits eine langjährige Sammelleidenschaft. Dennoch sollte man sich bei der Auswahl nach persönlichen Vorlieben richten und schauen, wie es um das eigene Kochverhalten bestellt ist. Wer die heimische, deutsche Küche bevorzugt, beispielsweise mit Suppen und Braten, hat sicherlich einen großen Bedarf an klassischen Kräutern, wie Petersilie, Schnittlauch, Dill oder Kerbel. Freunde der mediterranen Küche brauchen Basilikum, Salbei, Rosmarin oder Oregano. Aber auch Liebhaber der asiatischen Kochkunst kommen auf ihre Kosten und können mit frischem Zitronengras, Currykraut oder japanischer Petersilie ihre Gerichte würzen. Neben Speisen sollte man nicht vergessen, dass sich auch Getränke mit aromatischen Kräutern herstellen oder verfeinern lassen.

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Sicherlich schmecken Kräuter frisch am besten. Doch es gibt auch gute Methoden, Kräuter haltbar zu machen. Neben dem Einfrieren lassen sich Kräuter trocknen, in Öl oder Essig einlegen und als Blütenzucker oder Kräutersalze nutzen. Für alle Konservierungsmethoden gilt: Die Kräuter sollten vorher gereinigt und gründlich abgetrocknet werden.

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