(GMH) Die Entscheidung zwischen einer Berufsausbildung und einem Studium ist nicht immer einfach. Mit einem dualen Studium in Gartenbau oder in der Landschaftsarchitektur lässt sich beides optimal verbinden – eine vollwertige Berufsausbildung in einem Ausbildungsbetrieb und parallel ein Hochschulstudium. Bei Erfolg gibt es nicht nur das Abschlusszeugnis zum Gärtner sondern am Ende auch den Bachelor-Titel. Mit dieser Kombination stehen jungen Menschen in der Wachstumsbranche Gartenbau die Türen für eine vielversprechende Karriere offen.

Ausbildung oder Studium? Im Gartenbau geht beides!

Bildunterschrift: Ein duales Studium im Gartenbau bietet eine vollwertige Berufsausbildung in einem Ausbildungsbetrieb und parallel ein Hochschulstudium. (Bildnachweis: GMH)

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Erst einen Ausbildungsbetrieb suchen

Wer sich für ein duales Studium interessiert, sucht sich am besten zuerst einen Ausbildungsbetrieb in einer der sieben Fachrichtungen des Gartenbaus. Dabei helfen unter anderem die Berufsverbände aber auch die Hochschulen und Universitäten, die duale Studiengänge anbieten. Damit beide Seiten sicher sein können, die richtige Wahl getroffen zu haben, ist in der Regel ein Praktikum erwünscht. Nachdem der Ausbildungsvertrag unterschrieben ist, folgt die Bewerbung um einen Studienplatz.

Praxis und Theorie im Wechsel

Es gibt mehrere Modelle des Dualen Studiums. So kann am Anfang eine längere Ausbildungszeit im Unternehmen anstehen sowie der Besuch der Berufsschule. Das Studium baut anschließend auf die Ausbildung auf. Andere wechseln im Drei-Monats-Rhythmus zwischen Ausbildung und Studium. Die jeweiligen Hochschulen geben Auskunft, wie das Duale Studium bei ihnen konkret aufgebaut ist. Klar ist jedoch: Von dieser „zweigleisigen“ Ausbildung profitieren alle Seiten. Die Studenten bringen ihr Wissen von der Hochschule in den Betrieb ein und können den Unterrichtsstoff auf seine Alltagstauglichkeit hin überprüfen. Umgekehrt fließen aktuelle Entwicklungen der beruflichen Praxis schnell ins Studium mit ein. Die Bachelor-Arbeiten können zudem auf den jeweiligen Ausbildungsbetrieb zugeschnitten werden.

Beste Voraussetzungen für Führungspositionen

Die Kombination von Berufsausbildung und Studium spart Zeit, verlangt jedoch auch viel persönliches Engagement. Anschließend haben die Absolventen beste Voraussetzungen, eine Führungsposition in der Grünen Branche zu übernehmen – da sie neben einem wissenschaftlich-theoretischen Fundament auch über solide gärtnerische Praxis verfügen. Unternehmen in der Wachstumsbranche Gartenbau suchen für anspruchsvolle Aufgaben gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte, die ihr Handwerk verstehen.

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Hochschulen bieten duale Studiengänge speziell für Gärtner

Ein duales Studium speziell für Gärtner ist an mehreren Standorten möglich. Die Hochschulen Weihenstephan-Triesdorf (Bayern) lehrt in den Fachrichtungen Gartenbau (Schwerpunkt Produktion oder Handel) sowie Landschaftsbau und Management. Am Standort Höxter hat die Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Nordrhein-Westfalen) den Studiengang Landschaftsbau und Grünflächenmanagement im Angebot. Mit dabei ist auch die Hochschule Geisenheim (Hessen) mit dem Fach Landschaftsarchitektur. An der Beuth-Hochschule in Berlin kann ab kommendem Semester Landschaftsbau und Grünflächenmanagement studiert werden. Bei einer Ausbildung in einem Groß- oder Einzelhandelsbetrieb bietet sich zudem ein duales Betriebswirtschaft-Studium an, das an einer Vielzahl von Hochschulen im gesamten Bundesgebiet gelehrt wird.

Weitere hilfreiche Informationen zum Beruf Gärtner unter: www.beruf-gaertner.de

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