(GMH/FvRH) Zimmerpflanzen schaffen Atmosphäre und sorgen für Wohlbefinden. Dabei braucht es heutzutage keinen grünen Daumen mehr, um sich eine grüne Oase in der Wohnung oder am Arbeitsplatz zu schaffen. Bei der Pflege gilt es dann lediglich, drei Faustregeln zu beachten: Licht, Wasser und Nährstoffe.

GMH_2015_05_01 Drei Faustregeln braucht es zum Erfolg mit Zimmerpflanzen in Hydrokultur

Bildunterschrift: Professionelle Raumbegrüner helfen, die optimalen Lichtver-hältnisse für unterschiedliche Zimmerpflanzen zu finden. (Bildnachweis: GMH/FvRH)

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Erste Regel: Pflanzen brauchen ausreichend Licht

Die Ansprüche einer Zimmerpflanze an die Lichtverhältnisse im Wohnzimmer oder Büro variieren. Wie bei Gartenpflanzen gibt es auch für den Innenbereich Sonnenpflanzen, die in einer dunklen Ecke auf Dauer verkümmern, und Schattenpflanzen, die auf einer vollsonnigen Fensterbank verbrennen. Wer lange Freude an seinen grünen Mitbewohnern haben will, sollte sich deshalb von Raumbegrünern bei der Auswahl beraten lassen. Sie kennen genügsame Einsteiger-Arten, mit der auch Anfänger gut zurechtkommen und die an fast jedem Standort gedeihen. Sind die Lichtverhältnisse nicht optimal, kann eine künstliche Beleuchtung Abhilfe schaffen. Pflanzenlampen gibt es inzwischen auch mit stromsparenden LED-Leuchtmitteln, die im Fachhandel erhältlich sind.

 

Zweite Regel: Auf die Gießanzeige achten

Hydrokultur sorgt auf elegante Weise dafür, dass Zimmerpflanzen nicht mehr eingehen, weil sie durch Unwissenheit zu viel oder zu wenig gegossen werden. Ein Wasserstandsanzeiger im Topf lässt auf einen Blick erkennen, ob die Pflanze wieder Nachschub braucht. Am Boden eines Hydrokultur-Gefäßes befindet sich ein Wasservorrat, der für große Gießabstände sorgt. Ein Schwimmer steigt und sinkt mit dem Pegel und zeigt über ein Kunststoff-Röhrchen an, ob die Pflanze noch gut versorgt ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, gießt bis „Optimum“ und lässt dann den Wasserstandsanzeiger auf „Minimum“ absinken. Zwei bis drei Tage auf „Minimum“ sind kein Problem. Gut tut es den meisten Pflanzen zudem, sie regelmäßig zu besprühen. Wird dafür weiches Wasser (zum Beispiel Regenwasser) verwendet, bilden sich keine hässlichen Kalkflecken auf den Blättern.

 

Dritte Regel: Langzeitdünger verwenden

Neben Licht und Wasser brauchen Pflanzen für den Blattaufbau auch Nährstoffe. In der Natur holen sie sich ihre Versorgung direkt aus der Erde. Bei Hydrokultur ist dafür eine gewisse Konzentration an Stickstoff, Phosphat und Kalium im Gießwasser notwendig. Auch Spurenelemente wie Bor, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän und Zink sind in guten Düngern enthalten. Für eine optimale Versorgung lohnt es sich, in ein Qualitätsprodukt zu investieren. Der Fachhandel hält zudem Langzeitdünger bereit, der Pflanzen für drei bis vier Monate mit Nährstoffen versorgt.

Viele weitere interessante Informationen zur Raumbegrünung und zur Hydrokultur finden Sie unter http://www.original-hydrokultur.de oder nutzen Sie direkt die Beratungskompetenz eines Fachbetriebes vor Ort.

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Auf Erde wird komplett verzichtet

Bei Hydrokultur wachsen Pflanzen in Blähton. Eine Umstellung von Erde auf Hydrokultur gelingt meist nur bei Jungpflanzen. Das liegt unter anderem daran, dass sich das Wurzelsystem spezialisiert. Am einfachsten ist, Zimmerpflanzen von Anfang an in einer Nährstofflösung wachsen zu lassen, damit sie optimal an die Verhältnisse im Hydrokultur-Topf angepasst sind. Deshalb empfiehlt sich der Kauf von fertigen Hydrokulturpflanzen aus dem gärtnerischen Fachhandel.

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