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	<title>Das Grüne Medienhaus</title>
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	<description>Aus dem Gartenbau - Für den Gartenbau</description>
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		<title>Blüten so blau wie der Himmel und das Meer</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 06:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beet- & Balkonpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH) Eleganz in Blau: Die Trendfarbe kommt in der Natur nicht allzu häufig vor. Dabei ist sie bei Gartenplanern derzeit sehr gefragt, denn sie strahlt Ruhe aus. Mit Hortensien gibt es üppige Blüten in der gefragten Farbe in Hülle und Fülle. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH) <strong>Eleganz in Blau:</strong> Die Trendfarbe kommt in der Natur nicht allzu häufig vor. Dabei ist sie bei Gartenplanern derzeit sehr gefragt, denn sie strahlt Ruhe aus. Mit Hortensien gibt es üppige Blüten in der gefragten Farbe in Hülle und Fülle.</p>
<div id="attachment_3943" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/05/GMH_2012_20_01.jpg"><img class="size-large wp-image-3943" title="Blüten so blau wie der Himmel und das Meer" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/05/GMH_2012_20_01-550x514.jpg" alt="Blüten so blau wie der Himmel und das Meer" width="550" height="514" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Durch das seltene Blau wird der imposante Eindruck einer voll erblühten Hortensien noch verstärkt. (Bildnachweis: GMH/UK Hortensien)</p></div>
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<p><strong>Prachtvolle Einzelpflanze:</strong> Ein voll erblühter Strauch der Bauernhortensie (Hydrangea macrophylla) ist ein beeindruckender Anblick. Durch den kompakten Wuchs und die dicht geschlossenen, doldenartigen Blütenstände eignet sich die Hortensie hervorragend als Einzelpflanze.  Sie wirkt für sich allein. Um ein Vielfaches verstärkt wird dieser Eindruck durch eine Blüte in prachtvollem Himmelblau.</p>
<p><strong>Tiefenwirkung schaffen:</strong> Blau ist die Lieblingsfarbe vieler Deutschen. Farbpsychologen haben herausgefunden, dass Blau die Fähigkeit hat, auf Menschen beruhigend zu wirken. Die Farbe steht für Entspannung und Stille. In der Natur ist es die Farbe der Ferne. Und sie weckt die Assoziationen von Himmel und Meer. Wer also eine blaue Hortensie als Kübelpflanze richtig platziert, kann damit bewusst Perspektive schaffen und dafür sorgen, dass die Gedanken in die Ferne schweifen.</p>
<p><strong>Monatelang Blüten:</strong> Die üppige Pracht einer Bauernhortensie hält bei richtiger Pflege monatelang an. Die eigentlichen Blüten sitzen klein und unscheinbar in der Mitte. Weitaus beeindruckender ist der äußere Kranz mit Scheinblüten aus gefärbten Kelchblättern. Je nach Sorte können die Dolden einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern erreichen. Die gefärbten Kelchblätter fallen selbst nach der Blütezeit von Juni bis September nicht ab. Sogar im Winter sind getrocknete Hortensienblüten noch ein Blickfang.</p>
<p><strong>Farbwechsel möglich:</strong> Während weiße Hortensien immer weiß blühen, können Rote zu Lila und Rosafarbene zu Blau wechseln. Das passiert jedoch nur unter speziellen, im Beet eher selten vorkommenden Bedingungen. Wichtig sind ein hoher Säuregehalt im Boden und das Vorhandensein von Aluminium. Bei einem Säure- oder pH-Wert von etwa 4,5 liegt Aluminium in löslicher Form vor und kann über die Wurzeln aufgenommen werden. Dies aktiviert die blaue Blütenfarbe. Am einfachsten ist es zu kontrollieren, in dem die Hortensien im Kübel mit saurer Rhododendron-Erde wachsen und im Frühjahr mit Aluminium-Dünger aus dem Fachhandel behandelt werden. Ideal ist der Zeitpunkt, wenn die Hortensien nach dem Winter wieder austreiben und die Blüten beginnen sich auszubilden. Wer eine blau blühende Hortensie kauft, braucht zunächst keine Behandlung vorzunehmen. Um die blaue Pracht aber auch über viele Jahre zu erhalten, empfiehlt sich ab dem zweiten Jahr ebenfalls eine gezielte Düngung mit Aluminium-Dünger. So bleiben die Bedingungen für eine optimale Blaufärbung auch langfristig bestehen.</p>
<p>————————————</p>
<p>[Kastenelement]</p>
<p><strong>Immer gut wässern</strong></p>
<p>Ursprünglich wachsen Hortensien an bewaldeten Bachläufen. Entsprechend sind auch ihre Ansprüche im Garten, auf der Terrasse und dem Balkon. Sie mögen Halbschatten und haben einen hohen Wasserbedarf. Die Erde sollte stets feucht sein, das Gehölz aber nicht im Wasser stehen. Wer Wert auf blaue Blüten legt, sollte zum Gießen möglichst Regenwasser nehmen. Kalkhaltiges Wasser verändert den Säuregehalt im Boden und verhindert die Aluminiumaufnahme.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/05/Hortensien_Trendfarbe_blau.pdf">Artikel als pdf-Datei downloaden</a></p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/05/Hortensien_Trendfarbe_blau.docx">Artikel als Worddokument downloaden</a></p>
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		<title>Genuss pur: Kräuter und Gemüse kombiniert mit prachtvollen Blüten</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/3927</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Beet- & Balkonpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse, Obst & Kräuter]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/BVE) In wildromantischen Pflanzbeeten oder im traditionellen Bauerngarten wachsen Kräuter und Gemüse seit jeher partnerschaftlich mit Beet- und Balkonpflanzen zusammen. Doch auch auf Balkon und Terrasse lassen sich blühende und essbare Pflanzen gemeinsam inszenieren. Ein genussvoller Trend zur Nachahmung empfohlen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/BVE) In wildromantischen Pflanzbeeten oder im traditionellen Bauerngarten wachsen Kräuter und Gemüse seit jeher partnerschaftlich mit Beet- und Balkonpflanzen zusammen. Doch auch auf Balkon und Terrasse lassen sich blühende und essbare Pflanzen gemeinsam inszenieren. Ein genussvoller Trend zur Nachahmung empfohlen.</p>
<div id="attachment_3923" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/05/GMH_2012_19_01.jpg"><img class="size-large wp-image-3923" title="GMH_2012_19_01_Genuss pur: Kräuter und Gemüse kombiniert mit prachtvollen Blüten" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/05/GMH_2012_19_01-550x366.jpg" alt="GMH_2012_19_01_Genuss pur: Kräuter und Gemüse kombiniert mit prachtvollen Blüten" width="550" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Riechen und fühlen erlaubt: Wer sich für eine Kombination von Beet- und Balkonpflanzen mit Gemüse und Kräutern entscheidet, der findet in seiner Gärtnerei eine breite Auswahl geeigneter Pflanzen. Genascht wird nach erfolgreicher Ernte. (Bildnachweis: GMH/BVE)</p></div>
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<p>Kräuter und Gemüse kombiniert mit Beet- und Balkonpflanzen gelangen zum Wechselspiel und sorgen für ein „harmonisches Bild mit leckerem Nebeneffekt“ auf Balkon und Terrasse. Neben dem dekorativen Charakter lädt diese Pflanzung zum Naschen ein. Kräuter und Gemüse im Eigenanbau sorgen für schmackhafte Nahrung, da sie stets vollreif gepflückt werden können. Statt langer Transportwege ist die Ernte daheim über den Sommer immer wieder frisch und sehr vitaminreich. Zwar wird auf kleinstem Raum die Ernte nicht den Wocheneinkauf ersetzen, aber man kann je nach Vorliebe Tomaten und Paprika für einen Salat, oder ein paar frische Kräuter zum Würzen und sogar Beeren zum Dessert anpflanzen.</p>
<p>Für Farbe im Kübel und Kasten sorgen besondere Hingucker, wie beispielsweise buntstieliger Mangold. Er lässt sich gekonnt mit gelb- oder orangefarbenen Sommerblühern kombinieren. So wirkt rotstieliger Mangold mit blauem Ziersalbei und gelber Rudbeckie einfach perfekt, oder Kürbis mit seinen großen Blättern wird mit kleinblütigen Studentenblumen zum optischen Genuss. Ausgefallene Salatsorten, wie Lollo rosso oder Eichblattsalat, harmonieren mit buntblättrigen Kräutern. Ein Paprikahochstämmchen lässt sich durchaus mit kleinblütigen, unermüdlich blühenden Sanvitalia zusammenpflanzen. Auch Pflanzen mit essbaren Blüten, wie Kapuzinerkresse, Hornveilchen, Gänseblümchen oder Ananassalbei, sind dekorative Partner.</p>
<p>Wer den Sommer über ausreichend ernten möchte, der sollte bei der Pflanzung und Pflege ein paar Tipps beachten. Gemüsepflanzen sind oft Tiefwurzler, so dass genügend Platz in Kästen und Kübel vorhanden sein sollte. Ebenso wie die Beet- und Balkonpflanzen benötigt Gemüse den Sommer über ausreichend Wasser und Dünger. Die meisten Kräuter dagegen sind pflegeleichter, zu viel Dünger schadet dem Aroma.</p>
<p>Ausreichende Bepflanzungsideen sowie Hinweise zu Pflegemaßnahmen erhalten Sie in Ihrer Einzelhandelsgärtnerei. Unter <a href="http://www.ihre-gaertnerei.de/">www.ihre-gaertnerei.de</a> ist garantiert eine passende Adresse in Ihrer Nähe zu finden.</p>
<p>————————————</p>
<p>[Kastenelement]</p>
<p><strong>Tipp: </strong>Zierpflanzen bilden mit bestimmten Gemüsepflanzen eine harmonische Nachbarschaft, fördern sie doch ihr Wachstum oder dämmen Krankheiten ein. So sind Rosen weniger anfällig für Rostpilze, wenn sie Schnittlauch als Partner haben. Ringelblumen halten Schnecken von Salatköpfen ab und neben Basilikum werden Tomaten weniger von Mehltau befallen.</p>
<p>————————————</p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/05/Kräuter_Gemüse_Blüten.pdf">Artikel als pdf-Datei downloaden</a></p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/05/Kräuter_Gemüse_Blüten.doc">Artikel als Worddokument downloaden</a></p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/05/Kräuter_Gemüse_Blüten.wwf">Artikel als wwf-Datei downloaden</a></p>
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		<title>Begehrt: Frisches Grün nach Kahlfrösten</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/3903</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 12:42:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Stauden]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH) Wo es derzeit grünt und blüht, ist die Freude besonders groß. Jetzt ist die richtige Zeit, alle Winterschäden im Garten zu beseitigen und Stauden auszupflanzen.

Wir sitzen im Garten in der Sonne und entdecken Lücken im Beet. Wie kommt das? Wir erinnern uns. Da war doch was! Vor einigen Wochen herrschte in Deutschland ein eisig-kaltes Russlandhoch namens „Dieter“ mit nächtlichen Tiefsttemperaturen von mehr als Minus 20 Grad. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wo es derzeit grünt und blüht, ist die Freude besonders groß. Jetzt ist die richtige Zeit, alle Winterschäden im Garten zu beseitigen und Stauden auszupflanzen.</strong></p>
<p>(GMH) Wir sitzen im Garten in der Sonne und entdecken Lücken im Beet. Wie kommt das? Wir erinnern uns. Da war doch was! Vor einigen Wochen herrschte in Deutschland ein eisig-kaltes Russlandhoch namens „Dieter“ mit nächtlichen Tiefsttemperaturen von mehr als Minus 20 Grad.</p>
<div id="attachment_3902" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/05/GMH_2012_18_01.jpg"><img class="size-large wp-image-3902" title="GMH_2012_18_01_Begehrt: Frisches Grün nach Kahlfrösten" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/05/GMH_2012_18_01-550x365.jpg" alt="GMH_2012_18_01_Begehrt: Frisches Grün nach Kahlfrösten" width="550" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Ein schöner Trost! Außergewöhnliche Staudenneupflanzungen verjüngen nicht nur den Garten, sondern bereichern ihn durch zusätzliche Reize. So ziehen die Blüten der Schönaster (Kalimeris incisa Alba) Schmetterlinge und Bienen an. (Bildnachweis: GMH/Bettina Banse)</p></div>
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<p>In einigen Gegenden Deutschlands sank die Quecksilbersäule bis auf fast Minus 30 Grad. „Das waren Extremwerte, wie wir sie im Verlauf der vergangenen 50 Jahre selten verzeichnen konnten“, stellt Franz-Josef Löpmeier, Leiter der agrarmeteorologischen Forschungsstelle des Deutschen Wetterdienstes in Braunschweig, heraus. „Hinzu kam die in vielen Regionen fehlende Schneedecke.“ Die Pflanzenwelt war diesen „Kahlfrösten“, wie sie der Deutsche Wetterdienst nennt, schutzlos ausgeliefert. Schnee hat eine weit höhere dämmende Wirkung als jeder Winterschutz von Menschenhand, wie Reisig oder Vlies. Die Landwirtschaft registrierte den Schaden als erste auf vielen Feldern mit Wintergetreide. Das wahre Ausmaß der Schäden in den Gärten tritt jetzt in den warmen Frühlingstagen endgültig zutage. Was nun nicht austreibt, erholt sich nicht mehr.</p>
<p>Dabei erscheint uns der Winter schon ganz weit weg zu sein. „Der war doch gar nicht so streng?“ Ja, tatsächlich war er insgesamt mild und feucht. Die Extremkälte mit Trockenheit dauerte gerade mal drei Wochen Ende Januar bis Mitte Februar. Und doch: Gerade unsere mehrjährigen Gartenstauden, die grundsätzlich geeignet sind für eine Überwinterung im Freien, schaffen es nicht mehr. Es bleibt zu vermuten, dass die längere milde Phase vor den Kahlfrösten die Pflanzen schon auf den Frühling einstimmte, so dass sie für die tiefen Tempertaturen nicht mehr gewappnet waren. Darüber hinaus kühlte der tagelange Dauerfrost den Boden und damit die Wurzelstöcke der Stauden ungewöhnlich stark aus. Das schädigte auch sonst robuste Pflanzen. Dabei waren es oft die sonnig-kalten Wintertage, die wir genossen haben, die einigen Stauden besonders zusetzten. Arten, die auch noch im Winter ihr Laub tragen, wie zum Beispiel Bergenien und Immergrün, müssen verdunsten, wenn die Sonne scheint. Doch aus dem hart gefrorenen Boden können sie kein Wasser ziehen. Sie vertrocknen und erscheinen dann „wie erfroren“.</p>
<p>Was nun ansteht, ist das Entfernen von allem, was nicht mehr lebt, das Zurückschneiden bis auf den lebendigen Trieb. Das unterstützt die Pflanze, all ihre Kraft in den neuen Austrieb zu stecken und sich nicht mit altem Ballast zu beschäftigen. In den Staudenbeeten ist jetzt die ideale Zeit, Neupflanzungen vorzunehmen, bevor es zu sommerlich-heiß wird. Uns ist nun klar, was die Pflanzenwelt im Winter an Extremen erlebt hat. Wir schätzen es umso mehr, die Natur wieder in ihrer vollen Pracht zu sehen. Es bleibt ein Wunder, jedes Jahr auf’s Neue, ohne Frage.</p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/05/Stauden_und_Kahlfröste.pdf">Artikel als pdf-Datei downloaden</a></p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/05/Stauden_und_Kahlfröste.doc">Artikel als Worddokument downlaoden</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pilze – so frisch wie möglich auf den Tisch</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/3883</link>
		<comments>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/3883#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 06:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gesunde Pilze]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/BDC) Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe, Antioxidantien, Ballaststoffe - Pilze stecken voller guter Substanzen. Aber damit der Körper auch was hat von all den Inhaltsstoffen, müssen Pilze frisch sein. Außerdem schmecken sie frisch auch am besten. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/BDC) Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe, Antioxidantien, Ballaststoffe &#8211; Pilze stecken voller guter Substanzen. Aber damit der Körper auch was hat von all den Inhaltsstoffen, müssen Pilze frisch sein. Außerdem schmecken sie frisch auch am besten. Behutsame und zügige Ernte, sorgfältige Verpackung, die die Pilze schützt, sie aber gleichzeitig atmen lässt, und rascher Transport im Kühlwagen sorgen dafür, dass sie ohne Beeinträchtigung im Supermarkt oder beim Gemüsehändler landen.</p>
<div id="attachment_3882" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_07.jpg"><img class="size-large wp-image-3882" title="Pilze - so frisch wie möglich auf den Tisch" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_07-550x365.jpg" alt="Pilze - so frisch wie möglich auf den Tisch" width="550" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Frische Pilze sind voller wertvoller Inhaltsstoffe, hier kombiniert mit marinierten Lammkoteletts. (Bildnachweis: GMH/BDC)</p></div>
<p><strong>Bilddownload</strong> <strong> </strong>(Das Rezept zum Foto finden Sie am Ende des Textes als Kastenelement):<br />
Auflösung: 300 DPI (2362 x 1569 Pixel)<br />
Dateigröße: 5,2 MB<br />
<a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_07.jpg">Bild         herunterladen</a></p>
<p>Wer solch eine frisch angelieferte Packung in die Hand nimmt, sieht samtig-glatte, saubere Hüte und Stiele ohne Verfärbungen oder Druckstellen. Die Schnittstelle des Stiels ist weiß, wirkt weder trocken noch verbräunt. Beides, glatte Hüte wie weiße Schnittstelle, sind deutliche Zeichen für Frische. Derartige Pilze können bedenkenlos gekauft werden. Wirken die Pilze dagegen geschrumpft und verfärbt, nass oder sogar matschig, lässt man sie besser liegen.</p>
<p>Bei Verfärbungen lohnt aber ein genaues Hinschauen. Oft ist es nur braunes Sporenpulver und das ist harmlos. Bei bereits geöffneten Champignons, die viele wegen ihres kräftigen Aromas besonders schätzen, kommt das fast immer vor. Pilze mit geöffnetem Hut sind ausgereift. Die Lamellen unter ihren Hüten verstreuen Sporen, um so Nachkommen in die Welt zu setzen. Denn das, was wir als Pilze bezeichnen sind in Wahrheit die Fruchtkörper vergleichbar mit Apfel oder Birne. Nur statt der Kerne besitzen die Pilze Sporen, aus denen in einem etwas komplizierten Prozess die nächste Pilzgeneration heranwächst. Auch andere Pilze wie Austernpilze oder Shiitake verstreuen Sporen. Nur fällt das nicht so auf wie bei den Champignons, denn ihr Sporenpulver ist weiß. Manchmal fühlt man aber auch bei ihnen das feine &#8220;Mehl&#8221; zwischen den Fingern, wenn man die Pilze aus der Packung nimmt; oder wie beim Austernpilz kann sich ein weißer Flaum auf dem Fruchtkörper zeigen.</p>
<p>Am besten werden die frisch gekauften Pilze direkt verarbeitet und genossen. Ist das nicht möglich, wandern sie in ihrer Verpackung in den Kühlschrank oder an einen anderen kühlen und dunklen Ort. Dort halten sie sich ohne weiteres ein paar Tage lang frisch. Die Kühle ist wichtig, damit die Lebensprozesse im Pilz möglichst langsam ablaufen. Dunkelheit schützt die wertvollen Vitamine, denn Vitamin C, Folate und andere sind lichtempfindlich. Überholt ist die Empfehlung, die Pilze so rasch wie möglich aus der Verpackung zu nehmen und in Papier zu hüllen. Auch wenn es so aussieht, das, was die Pilze heute umgibt, ist keine normale Haushaltsfolie. Die Folie besitzt winzige Poren, die überschüssige Feuchtigkeit nach außen abgeben, ohne Feuchtigkeit, Schmutz oder Bakterien von außen in die Packung hinein zu lassen. Wir kennen ähnliches von funktionaler Sportkleidung. Für Pilze sind diese Folien besonders wichtig. Schließlich bestehen die Schwammerln zu über 90 % aus Wasser und verdunsten ständig Feuchtigkeit. Unter normaler Folie würden sich rasch Tropfen bilden und die Pilze schimmeln.</p>
<p>Viele weitere interessante Informationen zu Speisepilzen finden Sie auch auf der Website <a href="http://www.gesunde-pilze.de/">www.gesunde-pilze.de</a>.</p>
<p>————————————</p>
<p>[Kastenelement]</p>
<p><strong>Lammkoteletts auf Pilzbett</strong></p>
<p><strong>Zubereitungszeit:</strong> 45 Minuten + Marineren mindestens 2 Stunden + Garzeit: 70 Minuten</p>
<p><strong>Zutaten</strong> (2 Personen):</p>
<p>4 Lammkoteletts, 1 Knoblauchzehe, 1 Zweig Rosmarin, Thymian,<br />
5 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, 400 g Champignons und Austernpilze,<br />
1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Olivenöl, 1-2 EL brauner Soßenbinder, 300 ml Lammfond</p>
<p><strong>Beilagenzutaten:</strong></p>
<p>Kartoffelrosetten:</p>
<p>500 g Kartoffeln, 1 Ei, 1 EL gehackte Petersilie, Salz, Pfeffer, Muskat, Koriander, Paprikapulver, 1-2 EL Kartoffelmehl</p>
<p>Bohnenpäckchen:</p>
<p>250 g Prinzessbohnen, 3 Scheiben Bacon, 20 g Kräuterbutter, Bohnenkraut, Knoblauch</p>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li>Zuerst sollte das Lamm mariniert werden. Dazu den Rosmarin und Thymian klein schneiden und mit 5 EL Olivenöl vermischen. Den Knoblauch schälen und zur Marinade pressen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Die Lammkoteletts in eine flache Form nebeneinander legen und mit der Marinade begießen und mindestens zwei Stunden ziehen lassen. Dabei einmal wenden.</li>
<li>In der Zwischenzeit die Beilagen zubereiten. Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser garen und abdampfen lassen. Durch die Kartoffelpresse drücken, kurz abkühlen lassen. Die Masse mit Ei, gehackter Petersilie, Salz, Pfeffer, Muskat, Koriander und Paprikapulver vermischen. Wenn der Teig noch zu weich ist, etwas Kartoffelmehl unterrühren. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf ein Blech mit Backpapier Rosetten aufspritzen. Zur Seite stellen.</li>
<li>Für die Bohnen im Speckmantel die Prinzessbohnen in Salzwasser bissfest garen und abtropfen lassen. Den Bacon auf einem Brett ausbreiten und quer halbieren. Die Bohnen auf 6 kleine Portionen aufteilen, mit dem Speck aufwickeln und in eine feuerfeste Form legen. Die Kräuterbutter zerlassen, mit etwas Knoblauch und Bohnenkraut verrühren und über die Bohnenpäckchen verteilen. Zur Seite stellen.</li>
<li>Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Kartoffelrosetten ca. 20 Minuten, die Bohnenpäckchen ca. 15 Minuten garen und Farbe nehmen lassen.</li>
<li>Währenddessen die Pilze putzen und klein schneiden, Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen und die Hälfte der Zwiebelwürfel hineingeben. Die Pilze zufügen und mit Salz, Pfeffer kräftig würzen. Den Knoblauch dazugeben und ca. 5 Minuten weiterbraten. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen.</li>
<li>Die Koteletts aus der Marinade nehmen und in der gleichen Pfanne  von beiden Seiten kräftig anbraten. Herausnehmen und im Ofen warm stellen. In den Bratenfond der Koteletts restliche Marinade geben und darin die übrigen Zwiebelwürfel anbraten, mit Lammfond ablöschen, Farbe nehmen lassen und restlichen Fond hineingeben. Aufkochen und mit Soßenbinder abbinden, zuletzt durchsieben.</li>
</ol>
<p>In der Zwischenzeit sind die Beilagen fertig gegart, so können alle Komponenten zusammen angerichtet werden.</p>
<p>Guten Appetit!</p>
<p>————————————</p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/Pilze-frisch-halten.pdf">Artikel als pdf-Datei downloaden</a></p>
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		<title>Frech-fröhlicher Mix: Elfenspiegel-Trio „Mine Trine“ wird 2012 „Pflanze des Jahres im Norden“</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/3835</link>
		<comments>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/3835#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 14:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Beet- & Balkonpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH) Mine-Trine, die neue Nemesiensorte "Alegria" Sunsatia plus, ist die Pflanze des Jahres im Norden 2012. "Goldige Greta" (2009), "Pretty Much Picasso" (2010)und "Chardonnay (2011) haben eine würdige Nachfolgerin gefunden: "Mine-Trine" heißt die Pflanze des Jahres 2012. Damit hat sich die aus Gärtnern und Beratern bestehende Arbeitsgruppe des Gartenbauverbands Nord und des Wirtschaftsverbands Gartenbau erstmals für ein Pflanzentrio entschieden. Es kombiniert drei Nemesiensorten in einem Kulturgefäß: das Weiß der Trendliner Alegria-Sorte "Anona" mit dem Gelb von "Pomelo" und dem Rot von "Granada". Das Ergebnis ist ein wahres 3-Farben-Märchen, wie es schöner auf den Sommer nicht einstimmen kann. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH) Mine-Trine, die neue Nemesiensorte &#8220;Alegria&#8221; Sunsatia plus, ist die Pflanze des Jahres im Norden 2012. &#8220;Goldige Greta&#8221; (2009), &#8220;Pretty Much Picasso&#8221; (2010)und &#8220;Chardonnay (2011) haben eine würdige Nachfolgerin gefunden: &#8220;Mine-Trine&#8221; heißt die Pflanze des Jahres 2012. Damit hat sich die aus Gärtnern und Beratern bestehende Arbeitsgruppe des Gartenbauverbands Nord und des Wirtschaftsverbands Gartenbau erstmals für ein Pflanzentrio entschieden. Es kombiniert drei Nemesiensorten in einem Kulturgefäß: das Weiß der Trendliner Alegria-Sorte &#8220;Anona&#8221; mit dem Gelb von &#8220;Pomelo&#8221; und dem Rot von &#8220;Granada&#8221;. Das Ergebnis ist ein wahres 3-Farben-Märchen, wie es schöner auf den Sommer nicht einstimmen kann.</p>
<div id="attachment_3839" class="wp-caption aligncenter" style="width: 373px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_01.jpg"><img class="size-large wp-image-3839" title="GMH_2012_17_01_Frech-fröhlicher Mix: Elfenspiegel-Trio &quot;Mine Trine&quot; wird 2012 Pflanze des Jahres im Norden" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_01-363x600.jpg" alt="GMH_2012_17_01_Frech-fröhlicher Mix: Elfenspiegel-Trio &quot;Mine Trine&quot; wird 2012 Pflanze des Jahres im Norden" width="363" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Überall ein schöner Anblick: Die farbenfrohe Elfenspiegel-Kombination &quot;Mine-Trine&quot; ist  stolze Trägerin des Titels &quot;Pflanze des Jahres im Norden 2012&quot;. (Bildnachweis: GMH)</p></div>
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<p>Allein bereits spitze, gemeinsam noch stärker: Unter dem Namen &#8216;MineTrine&#8217; sorgt dieses Jahr ein munteres Dreigestirn aus gelben, roten und weißen Nemesien für Aufsehen in den Gärtnereien. Die temperamentvollen drei ziehen sowohl im Beet als auch in Balkonkästen und Blumenampeln die Blicke auf sich und eroberten mit ihrem beschwingten Auftritt schon die Herzen zahlreicher Pflanzenexperten im Sturm.</p>
<p>Den Titel „Pflanze des Jahres im Norden“ verdanken die vielseitig einsetzbaren Blütenstars jedoch nicht zuletzt ihrem robusten Wesen: Einmal eingewachsen lassen sie sich weder von anhaltender Hitze noch von Wind die gute Laune verderben, sondern erfreuen uns den ganzen Sommer lang mit ihrem bunten Blütenkleid.</p>
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<p><strong>Herkunft</strong><br />
Die Nemesie – auch bekannt unter den märchenhaft anmutenden Namen &#8220;Elfenspiegel&#8221; oder &#8220;Sommerelfe&#8221; gehört zur großen Familie der Braunwurzgewächse. Andere bekannte Familienmitglieder sind zum Beispiel der Sommerflieder (Buddleja) – und bestimmte Teepflanzen. Insgesamt zählt man 65 Arten zur Gattung der Nemesien.</p>
<p>Nemesien stammen ursprünglich aus den tropischen Zonen des südlichen Afrikas. Bei allen züchterischen Erfolgen in punkto Anpassungsfähigkeit fühlen sie sich deshalb noch immer da besonders wohl, wo Standortbedingungen sie zumindest an ihr Herkunftsland erinnern. Dazu gehören in erster Linie Sonne und Wärme, von beiden auch gerne reichlich. Ansonsten gelten Nemesien in fast jeder Beziehung als normal und wetterbeständig.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Eigenschaften</strong><br />
Nemesien wachsen sehr schnell und bilden dabei runde, üppig blühende Blütenkugeln heraus. Das Pflanzentrio Mine-Trine toppt dieses reizvolle Erscheinungsbild noch durch die miteinander ideal harmonierenden Sunsatia plus Sorten in den Farben Rot, Weiß und Gelb.</p>
<p>Mine-Trine ist aber viel mehr als ein neuer Farbtupfer der Gartensaison 2012. Sie hat von Hause aus und durch den Züchter Eigenschaften mitbekommen, die ihr – wenn gewünscht – ein geradezu &#8220;flächendeckendes&#8221; Dasein ermöglichen: in <strong>Beeten</strong>, auf der <strong>Terrasse</strong>, in <strong>Balkonkästen</strong> und <strong>Ampeln</strong>. Und auch zeitlich hat man viel von Mine-Trine: Ihre herrlichen Blüten und wunderschönen Farben erfreuen uns, wenn wir ein paar Pflegetipps beherzigen, von April bis Oktober!</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Pflege</strong><br />
Dass Mine-Trine vor dem Hintergrund ihrer afrikanischen Vergangenheit eine Sonnenanbeterin ist, hatten wir schon gehört. Sie ist aber auch eine Frischluftfanatikerin (Ausnahme: Zugluft), was sie für Balkon und Beete geradezu prädestiniert. Regen oder Gießen liebt sie in einer Form, die eine gleichmäßige Durchfeuchtung des Bodens sicherstellen. Staunässe mag sie so wenig wie andere Pflanzen. Ausgesprochen dankbar reagiert unser neues Pflanzentrio auf eine gelegentliche Kompostdüngung. Und noch ein Tipp: Wenn man Mine-Trine nach der ersten Blüte zurückschneidet, erreicht man eine Nachblüte bis in den Herbst hinein.</p>
<p><strong>Bezugsquellen, Bilder und weitere Infos</strong><br />
Nähere Informationen zur „Pflanze des Jahres 2012“ finden Sie im Internet unter <a href="http://www.pflanze-des-jahres-im-norden.de/">www.pflanze-des-jahres-im-norden.de</a></p>
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<p><strong>[Infokasten und Zusatzbilder]</strong></p>
<p>Am 25. April 2012 präsentierten die norddeutschen Gärtner zeitgleich auf Pressekonferenzen die Pflanze des Jahres an mehreren Standorten in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.</p>
<p><strong>Nachfolgend finden Sie zusätzliche Bildmotive und Bildunterschriften von den Veranstaltungen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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<div id="attachment_3849" class="wp-caption aligncenter" style="width: 325px"><strong><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_02.jpg"><img class="size-large wp-image-3849 " title="GMH_2012_17_02_Frech-fröhlicher Mix: Elfenspiegel-Trio &quot;Mine Trine&quot; wird 2012 &quot;Pflanze des Jahres im Norden&quot;" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_02-450x600.jpg" alt="GMH_2012_17_02_Frech-fröhlicher Mix: Elfenspiegel-Trio &quot;Mine Trine&quot; wird 2012 &quot;Pflanze des Jahres im Norden&quot;" width="315" height="420" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: HANNOVER:  Zum Saisonstart „Pflanze des Jahres 2012“ präsentierten die norddeutschen Gärtner die Pflanze des Jahres „Mine-Trine“. „Einmal eingewachsen lassen sie sich weder von anhaltender Hitze noch von Wind die gute Laune verderben, sondern erfreuen uns den ganzen Sommer lang mit einem bunten Blütenkleid“, so Siegfried Müller vom Wirtschaftsverband Gartenbau Niedersachsen-Bremen und Peter Houska von der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau, Ahlem. (Bildnachweis: GMH/WVG)</p></div>
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<div id="attachment_3863" class="wp-caption aligncenter" style="width: 395px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_03.jpg"><img class="size-large wp-image-3863 " title="GMH_2012_17_03_Frech-fröhlicher Mix: Elfenspiegel-Trio &quot;Mine Trine&quot; wird 2012 &quot;Pflanze des Jahres im Norden&quot;" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_03-550x377.jpg" alt="GMH_2012_17_03_Frech-fröhlicher Mix: Elfenspiegel-Trio &quot;Mine Trine&quot; wird 2012 &quot;Pflanze des Jahres im Norden&quot;" width="385" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: EUTIN (S-H): Der Berufsverband des Erwerbsgartenbaus in Schleswig-Holstein, der Gartenbauverband Nord (GVN) e.V., freut sich über den Zuschlag der Landregierung Schleswig-Holsteins für Eutin als Landesgarten-schaustadt 2016. Aus diesem Grund fand die diesjährige Saisoneröffnung für Beet- und Balkonpflanzen 2012 für Schleswig-Holstein am auf dem Marktplatz der Stadt in Eutin statt. Gemeinsam bepflanzten GVN-Landespräsident Dr. Hans Hermann Buchwald, Claus Heller, Präsident der Landwirtschaftskammer Schles-wig-Holstein, und Klaus-Dieter Schulz, Bürgermeister der Stadt Eutin, Balkonkäs-ten mit der Pflanze des Jahres im Norden 2012. Die Gärtner des Landes stifteten die Bepflanzung des Rathauses aus Freude über die dritte LGS 2016 und die künftige Zusammenarbeit mit der Stadt Eutin. v.li.: Ernst-Joachim Meseck, Bürgervorsteher Stadt Eutin, Dr. Hans Hermann Buchwald, Landespräsident S-H im Gartenbauverband Nord, Karl-Heinz Schulz, BM Stadt Eutin, Claus Heller, Präsident LK S-H (Bildnachweis: GMH/GVN)</p></div>
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<div id="attachment_3864" class="wp-caption aligncenter" style="width: 395px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_04.jpg"><img class="size-large wp-image-3864 " title="GMH_2012_17_04_Frech-fröhlicher Mix: Elfenspiegel-Trio &quot;Mine Trine&quot; wird 2012 &quot;Pflanze des Jahres im Norden&quot;" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_04-550x412.jpg" alt="GMH_2012_17_04_Frech-fröhlicher Mix: Elfenspiegel-Trio &quot;Mine Trine&quot; wird 2012 &quot;Pflanze des Jahres im Norden&quot;" width="385" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: HAMBURG. In Hamburg präsentierte der gärtnerische Berufs-stand die Pflanze des Jahres 2012 zusammen mit der Internationalen Garten-schau (IGS) Hamburg 2013 – praktisch genau ein Jahr vor deren Eröffnung. Am Wilhelmsburger Wasserwerk pflanzten Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg mit Andreas Lohff, GVN-Präsident und Vize-Präsident Zentralverband Gartenbau (ZVG), Andreas Kröger, Präsident der Hamburger Landwirtschaftskammer, Jo-chen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft mit Wolfgang Denien, Planungschef igs 2013, sowie Claus Kriegs, Prokurist igs 2013 gmbh, die prämierte Pflanze. (Bildnachweis: GMH/GVN)</p></div>
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<div id="attachment_3862" class="wp-caption aligncenter" style="width: 395px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_05.jpg"><img class="size-large wp-image-3862 " title="GMH_2012_17_05_Frech-fröhlicher Mix: Elfenspiegel-Trio &quot;Mine Trine&quot; wird 2012 &quot;Pflanze des Jahres im Norden&quot;" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_05-550x412.jpg" alt="GMH_2012_17_05_Frech-fröhlicher Mix: Elfenspiegel-Trio &quot;Mine Trine&quot; wird 2012 &quot;Pflanze des Jahres im Norden&quot;" width="385" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: MIROW (Neustrelitz, M-V). Die Gärtnerinnen und Gärtner Mecklenburg-Vorpommerns begrüßten die Beet- und Balkonpflanzensaison im Fachbetrieb der Gärtnerei Rühe in Mirow. Gemeinsam bepflanzten GVN-Landespräsident Thomas Heinemann, Carlo Schmettau, Bürgermeister der Stadt Mirow, und Kreisgärtnermeister Thomas Rühe Balkonkästen mit der Pflanze des Jahres im Norden 2012. Die Gärtner des Landes stifteten die Bepflanzung der örtlichen Schule. v. re. Thomas Heinemann, Landespräsident M-V im Gartenbauverband Nord und Kreisgärtnermeister Thomas Ortmann und Thomas Rühe stellen die Pflanze des Jahres vor. Im Hintergrund die Schüler der 2. Klasse der örtlichen Grundschule, welche das musikalische Rahmenprogramm gestaltete. Die Schüler haben auch ein Lied zu dem Thema gedichtet und vorgetragen. (Bildnachweis: GMH/GVN)</p></div>
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<div id="attachment_3848" class="wp-caption aligncenter" style="width: 395px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_06.jpg"><img class="size-large wp-image-3848 " title="GMH_2012_17_06_Frech-fröhlicher Mix: Elfenspiegel-Trio &quot;Mine Trine&quot; wird 2012 &quot;Pflanze des Jahres im Norden&quot;" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_17_06-550x356.jpg" alt="GMH_2012_17_06_Frech-fröhlicher Mix: Elfenspiegel-Trio &quot;Mine Trine&quot; wird 2012 &quot;Pflanze des Jahres im Norden&quot;" width="385" height="249" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: BAD ZWISCHENAHN: Zum Saisonstart &quot;Pflanze des Jahres 2012&quot; präsentierten die norddeutschen Gärtner die Pflanze des Jahres &quot;Mine-Trine&quot;. &quot;Einmal eingewachsen lassen sie sich weder von anhaltender Hitze noch von Wind die gute Laune verderben, sondern erfreuen uns den ganzen Sommer lang mit einem bunten Blütenkleid&quot;, so Karin Otten (Jever), Dirk Klefer (Augustfehn) und Jörn Gigas (Westerstede-Ocholt) vom Wirtschaftsverband Gartenbau Niedersachsen-Bremen und Christian Wandscher vom Park der Gärten (Bad Zwischenahn). Im Bild von links: Dirk Klefer, Jörn Gigas, Karin Otten und Christian Wandscher. (Bildnachweis: GMH/WVG)</p></div>
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		<title>Frauen wünschen sich zum Muttertag vor allem Aufmerksamkeit</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/3815</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 08:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blumige Geschenke]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH) Der Muttertag ist aktuell wie eh und je. „Denn Frauen leisten in den Familien heutzutage doch Unglaubliches“, sagt Familientherapeutin Michaela Herchenhan. Und über eine Aufmerksamkeit in Form eines Blumenstraußes auf einem schön gedeckten Frühstückstisch freut sich garantiert jede Frau. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH) Der Muttertag ist aktuell wie eh und je. „Denn Frauen leisten in den Familien heutzutage doch Unglaubliches“, sagt Familientherapeutin Michaela Herchenhan. Und über eine Aufmerksamkeit in Form eines Blumenstraußes auf einem schön gedeckten Frühstückstisch freut sich garantiert jede Frau.</p>
<p>Die stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie ist eine Verfechterin des „Mütterwertschätzungstages“. Gerade in Deutschland sei dieser notwendig, wo doch die Erziehungsarbeit noch hauptsächlich zuhause stattfinde und es zudem immer mehr alleinerziehende Mütter gebe. „Es ist dringend notwendig gesellschaftlich anzuerkennen was Mütter leisten – auch im volkswirtschaftlichen Sinne.“</p>
<div id="attachment_3811" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_16_06.jpg"><img class="size-large wp-image-3811" title="GMH_2012_16_06: Frauen wünschen sich zum Muttertag vor allem Aufmerksamkeit" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_16_06-550x366.jpg" alt="GMH_2012_16_06: Frauen wünschen sich zum Muttertag vor allem Aufmerksamkeit" width="550" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Schönes Ritual: Blumen zum Muttertag haben immer noch eine hohe Aussagekraft, sagt Familientherapeutin Michaela Herchenhan. (Bildnachweis: GMH)</p></div>
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<p>Denn der Muttertag ist weder eine Werbeidee der Blumenhändler, noch ist er zur politischen Propaganda erfunden worden. Die Idee stammt vielmehr von einer amerikanischen Feministin. Anna Jarvis ehrte 1908 erstmals öffentlich die Verdienste ihrer Mutter im Bürgerkrieg. Und ließ Blumen sprechen­ – roten Nelken für die noch lebenden und weiße für die verstorbenen Mütter. Es dauerte einige Jahre, bis die Idee nach Europa schwappte. Deutschland feierte 1922 erstmals den Ehrentag, einige Jahre später wurde als fester Termin der zweite Maisonntag festgelegt.</p>
<div id="attachment_3810" class="wp-caption aligncenter" style="width: 409px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_16_07.jpg"><img class="size-large wp-image-3810" title="GMH_2012_16_07: Frauen wünschen sich zum Muttertag vor allem Aufmerksamkeit" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_16_07-399x600.jpg" alt="GMH_2012_16_07: Frauen wünschen sich zum Muttertag vor allem Aufmerksamkeit" width="399" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Sie haben es sich verdient: Frauen leisten viel in den Familien. Umso mehr freuen sie sich über einen Verwöhntag. (Bildnachweis: GMH)</p></div>
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<p>„Heute feiern hauptsächlich Familien mit kleinen Kindern – denn in den Kindergärten wird für Muttertag gebastelt“, hat Herchenhan beobachtet. Werden die Kinder älter, lässt das Interesse des Nachwuchses häufig nach. „Dabei brauchen Mütter keine großen Geschenke, um sich zu freuen“, stellt Herchenhan klar. Vielmehr würden sie sich über die Bemühungen der Kinder freuen, sich etwas einfallen zu lassen.</p>
<p>„Blumen haben immer noch eine hohe Aussagekraft“, betont die Familientherapeutin. In Verbindung mit einem Muttertags-Früh­stück, einer Einladung zum selbst gekochten Abendessen oder einem Gutschein für einen gemeinsamen Ausflug wird daraus ein liebevolles Geschenk.</p>
<p>„In den Familien fehlt es immer mehr an Zeit und Gelegenheiten, die zusammen erlebt werden“, bemängelt die Therapeutin. Das gemeinsame Mittagessen, das ausführliche Sonntagsfrühstück oder Familien-Unternehmungen würden immer seltener. Zu den Hauptaufgaben ihrer therapeutischen Tätigkeit gehöre es inzwischen, wieder Beziehungs- und Zusammensein-Rituale in den Familien einzuführen. Der Muttertag könne da ein guter Anlass sein, etwas miteinander zu tun, regt Herchenhan an.</p>
<p>————————————</p>
<p>[Kastenelement]</p>
<p><strong>Muttertag nicht ohne Gespräch ausfallen lassen</strong></p>
<p>Lässt ein Kind den Blumenstrauß oder eine andere Aufmerksamkeit zu Muttertag ausfallen, sollte die Mutter das nicht kommentarlos hinnehmen, meint Familientherapeutin Michaela Herchenhan aus Aurachtal. „Gerade bei Kindern in der Adolozenz ist Dialog sehr wichtig.“ Andererseits halte sie nichts davon, dass Jugendliche widerwillig an der Tradition festhalten müssen. „Eine Mutter hätte keine Freude daran wenn sie sieht, dass es dem Kind unangenehm ist.“</p>
<p>————————————</p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/Muttertag-2012.pdf">Artikel als pdf-Datei downloaden</a></p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/Muttertag-2012.doc">Artikel als Worddokument downloaden</a></p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/Muttertag-2012.wwf">Artikel als wwf-Datei downloaden</a></p>
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		<title>„Hängepartie“ im Garten &#8211; Naturnahe Pflanzenbilder schaffen und dennoch Stauden stützen</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/3783</link>
		<comments>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/3783#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 06:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Stauden]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/BdS) Viele Freizeitgärtner bevorzugen eine gewisse Natürlichkeit im Garten. Pflanzen dürfen in einander wachsen, sich an andere anlehnen oder großzügig überhängen. Wenn Blüten allerdings auf der Erde liegen oder Gräser auseinanderkippen, wird es manchem Hobbygärtner doch zu wild. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/BdS) Viele Freizeitgärtner bevorzugen eine gewisse Natürlichkeit im Garten. Pflanzen dürfen in einander wachsen, sich an andere anlehnen oder großzügig überhängen. Wenn Blüten allerdings auf der Erde liegen oder Gräser auseinanderkippen, wird es manchem Hobbygärtner doch zu wild.</p>
<div id="attachment_3778" class="wp-caption aligncenter" style="width: 409px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_16_02.jpg"><img class="size-large wp-image-3778" title="Hängepartie im Garten - Naturnahe Pflanzenbilder schaffen und dennoch Stauden stützenNaturnahe Pflanzenbilder schaffen und dennoch Stauden stützen" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_16_02-399x600.jpg" alt="Hängepartie im Garten - Naturnahe Pflanzenbilder schaffen und dennoch Stauden stützenNaturnahe Pflanzenbilder schaffen und dennoch Stauden stützen" width="399" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Mit einfachen Hilfsmitteln, wie hier mit den Spitzen von Bambus, lassen sich schwere Blüten, zum Beispiel die der Pfingstrose (Paeonie) stützen. (Bildnachweis: GMH/Christiane Bach)</p></div>
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<p>Um Ordnung in das Bild zu bringen wird mit Stab und Bindematerial agiert. Es sollte allerdings nicht so weit führen, dass jeder gebogene Trieb einer Aster oder die nickenden Blüten der Pfingstrosen eingeschnürt werden. Ab welcher Neigung sollte aber gebunden und gestützt werden? Diese Frage wird viel diskutiert. „Hier ist das Fingerspitzengefühl des Gärtners notwendig“, weiß Klaus-Peter Manig, Staudengärtner aus Uebigau. Er gibt Tipps, wie man Stauden im Garten bändigen und trotzdem naturnah wirken lassen kann. Sein Credo ist: „Zeigen Sie einen gewissen Mut zur Unordnung – Garten ist Natur, da muss nicht alles stramm stehen.“</p>
<p><strong>Aufbinden oder nicht, das ist hier die Frage!</strong><br />
Viele Stauden haben von Natur aus einen kompakten, gedrungenen Wuchs und lassen sich ganz einfach fast ohne das Eingreifen des Gärtners im Garten kultivieren. Beispiele dafür sind Salbei (<em>Salvia</em>) oder Lavendel (<em>Lavandula</em>), die mit einem beherzten Schnitt nach der Blüte in Form gebracht werden können. Andere bilden wie die Prachtkerze (<em>Gaura</em>) einen schönen, überhängenden Wuchs aus, der für ein lockeres, natürliches Gartenbild sorgt. Sehr hohe Stauden wie einige Herbstastern (<em>Aster</em>), Staudensonnenblume (<em>Helianthus</em>) oder Rittersporn (<em>Delphinium</em>) kommen besonders gut zur Geltung, wenn Sie vor Zäunen oder Mauern gepflanzt werden. Dort haben Sie einen Rückhalt und können sich anlehnen. Freistehend sollten auch Sie durch entsprechende Maßnahmen unterstützt werden, um das Umkippen der Blüten und Triebe zu verhindern. Wieder andere Stauden brauchen aufgrund ihrer großen, schweren Blüten eine Stütze, damit die Blütenpracht, besonders bei Regenwetter, nicht auf dem Boden zu liegen kommt. Das ist zum Beispiel bei Staudenpfingstrosen (<em>Paeonia</em>) oder Mohn (<em>Papaver</em>) der Fall. „Wichtig ist&#8221;, so Manig, „dass wir die Pflanzen nur unterstützen, ohne sie in ihrer natürlichen Wuchsform zu sehr zu beeinträchtigen“. Denn schon Karl Förster, der große Staudengärtner sagte: „Wir wollen im Garten auch ein freiwilliges Lächeln der Natur, kein allzu mühsam abgerungenes“</p>
<p><strong>Stauden stützen &#8211; aber wie?</strong><br />
Um Stauden im Garten zu stützen, gibt es einige Möglichkeiten, erklärt Manig. „Ich persönlich verwende am liebsten natürliche Pflanzenstützen, das heißt Zweige oder Bindematerial aus Naturmaterialien, die sich dem Garten gut anpassen und später auf dem Kompost verrotten können. Die Spitzen des Gartenbambus sind zum Beispiel sehr stabil, in die Verzweigungen kann man die zu stützenden Pflanzentriebe drapieren“. Eine weitere Möglichkeit bilden verzweigte Äste, die man ausreichend tief x-förmig vor, bzw. um die Stauden in die Erde steckt. Diese selbst gebauten Hilfsmittel sind eine günstige und naturnahe Möglichkeit, Pflanzen in ihrem Wuchs zu leiten. Bringen Sie diese Staudenstützen bereits im Frühling an, wenn die Pflanzen noch niedrig sind, dann werden keine Blüten abgeknickt und die Pflanzen wachsen in die Halterungen hinein, rät der Pflanzenexperte. Es gibt natürlich auch viele im Verkauf erhältliche Pflanzenstützen. Je nach Geschmack lassen sich Staudenringe oder -stäbe aus ummanteltem Draht, aus Eisen oder Holz im Garten verwenden. Wichtig ist generell, dass die Pflanzen nicht zu sehr geschnürt werden, da die Triebe bei starkem Wind sonst genau an der Bindestelle abknicken. Ein zu dichtes Zusammenbinden wirkt zudem steif und erhöht die Krankheitsanfälligkeit. Denn in dichtem Blattwerk hält sich Feuchtigkeit und Nässe länger- dies fördert einen Pilzbefall. „Binden Sie bitte keine Garben“, ermahnt Manig – „das wirkt extrem unnatürlich“. Als dekorative Beigabe können Stecker aus Metall, Glas oder sonstige dekorative Dinge auf die Pflanzenstützen gesetzt werden und so als zusätzlicher Schmuck im Garten vor oder nach der Blüte wirken.</p>
<p><strong>Staudentipp – für kompakte, standfest Pflanzen</strong><br />
Generell gilt: Eine ausgewogene Nährstoffversorgung wirkt sich positiv auf die Stabilität der Pflanzen aus und sorgt dafür, dass Stauden standhaft bleiben. Verwenden Sie deshalb im Frühjahr einen ausgewogenen Mehrnährstoffdünger auf organischer oder mineralischer Basis und vermeiden Sie eine einseitige Düngung.  „Beachten Sie die Angaben auf der Düngerpackung. Eine Überdüngung führt sonst zu übermäßig starkem Wuchs und verminderter Standfestigkeit“, rät der Staudengärtner. Auch das Trockenhalten von Stauden bremst das Wachstum und sorgt für kompaktere Pflanzen. Eine weitere Möglichkeit ist das Pinzieren der Stauden, um die Pflanzen standhafter zu  halten. Von Pinzieren  spricht man, wenn man die Pflanzentriebspitzen abzwickt schneidet und so für eine vermehrte Bildung von Seitentrieben sorgt. „Der ideale Zeitraum dafür ist je nach Witterung Mitte April bis Mitte Mai, wenn die Pflanzen ca. 20 cm hoch sind“, so der Staudenexperte.  Vor allem bei herbstblühenden Stauden wie Astern (<em>Aster</em>), Chrysanthemen (Chrysanthemum) oder Sonnenbraut (<em>Helenium</em>)  lassen sich dabei gute Erfolge erzielen und das Höhenwachstum  zugunsten eines buschigeren, kompakteren Wuchses beeinflussen. Ein weiterer Effekt ist die leichte Verzögerung der Blütenbildung, die man gezielt dazu einsetzen kann, um eine Verlängerung der Gesamtblütezeit zu erreichen.</p>
<p><strong>Wussten Sie schon – mit Sortenwahl und Kombinationen zum Erfolg</strong><br />
Durch bestimmte Pflanzenkombinationen lassen sich ebenfalls Pflanzenstützen sparen, weiß Manig. So können straff aufrecht wachsende Gräser wie Chinaschilf (<em>Miscanthus</em>) als Hintergrund und Stütze für überhängende Stauden agieren. Salbei (<em>Salvia</em>) oder Steinquendel (<em>Calamintha</em>) sind kompakte Stauden-Nachbarn, die durch ihre Nähe dem Auseinanderfallen von hohen Stauden entgegenwirken können. „Pflanzt man gleich zu Beginn dichter, so lässt sich dadurch die Standfestigkeit einzelner Sorten erhöhen, die Pflanzen stützen sich gegenseitig. Sie nehmen Ihnen so die Möglichkeit zu stark überzuhängen“, erklärt Manig. Hier ist das Feingefühl des Gärtners gefragt. Auch der Sortenwahl kommt eine große Bedeutung zu. „Bei vielen Arten gibt es mittlerweile kompakt wachsende Sorten, bei denen sich die Frage nach einer Stütze nicht mehr stellt“, weiß Manig. So sind bei den Prachtkerzen (<em>Gaura</em>) einige neue Sorten dazu gekommen, die kompakt wachsend sind, wie Gaura lindheimeri „Short Form“. Auch im Sortiment der hohen Herbstastern gibt es Auslesen, die um einiges kleiner und kompakter wachsen als ihre großen Schwestern. Die dunkelviolett blühende Rauhblattaster (<em>Aster</em> <em>novae</em>-<em>angliae</em> `Purple Dome´) sei hier nur als Beispiel genannt. Eine weitere Empfehlung für kompakte Sorten bei der Sonnenbraut (<em>Helenium</em>) ist die Sorte `Rubinzwerg´. Fragen Sie in anerkannten Fachbetrieben nach, dort hilft man ihnen mit den richtigen Sortentipps weiter.</p>
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		<title>Liebe auf den ersten Blick: Qualität bei Beet- und Balkonpflanzen erkennen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 06:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Beet- & Balkonpflanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/BVE) Sie sind schön anzusehen, haben viele Fans, und obwohl es zahlreiche Klassiker gibt, kommt pünktlich zum Frühjahr eine neue Kollektion heraus. Nein, die Rede ist nicht von Kleidern, sondern von Beet- und Balkonpflanzen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/BVE) Sie sind schön anzusehen, haben viele Fans, und obwohl es zahlreiche Klassiker gibt, kommt pünktlich zum Frühjahr eine neue Kollektion heraus. Nein, die Rede ist nicht von Kleidern, sondern von Beet- und Balkonpflanzen.</p>
<div id="attachment_3760" class="wp-caption aligncenter" style="width: 409px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_15_02.jpg"><img class="size-large wp-image-3760" title="Liebe auf den ersten Blick: Qualität bei Beet- und Balkonpflanzen erkennen" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_15_02-399x600.jpg" alt="Liebe auf den ersten Blick: Qualität bei Beet- und Balkonpflanzen erkennen" width="399" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Ein gut durchwurzelter Ballen sorgt für ein rasches Anwachsen der Pflanze. (Bildnachweis: GMH/BVE)</p></div>
<p><strong>Bilddownload</strong>:<br />
Auflösung: 300 DPI (1535 x 2307 Pixel)<br />
Dateigröße: 2,2 MB<br />
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<p>Auch sie sollen gut aussehen und zum Besitzer passen, pflegeleicht sein und natürlich von guter Qualität. Vor allem die Qualität sieht man ihnen aber nicht immer gleich an – und hat nach dem Kauf zuhause schlimmstenfalls Ausfälle und nicht angewachsene Pflanzen zu beklagen.</p>
<p><strong>Einzelhandelsgärtner setzen auf Qualität</strong></p>
<p>Diesen Ärger kann man sich häufig sparen. In Fachgeschäften beispielsweise ist das Risiko, mangelhafte Ware zu erstehen, sehr gering, zumal man hier dank kompetenter Beratung Pflegefehler von vornherein vermeiden kann. Wie sich beim Kleidungskauf ein Blick aufs Etikett lohnt, um sich über das Material und die Pflegehinweise zu informieren, so gibt es auch für den Pflanzenkauf einige Kriterien, anhand derer auch Laien Qualität erkennen können. Beispielsweise sollte die Pflanze gleichmäßig gewachsen sein und frischgrüne pralle Blätter ohne Flecken besitzen. Ein einzelnes vertrocknetes oder abgeknicktes Blatt ist natürlich ebenso wenig ein Beinbruch wie ein herausstehender Faden am Sommerkleid, mehr sollte es aber nicht sein.</p>
<p><strong>Ein fester, gut durchwurzelter Ballen ist Pflicht</strong></p>
<p>Fast noch wichtiger als das oberirdische Geschehen ist jedoch, was sich im Inneren des Topfes verbirgt: Der Ballen sollte fest und gut durchwurzelt sein, was man häufig schon durch die Wasserabzugslöcher am Topfboden erkennen kann. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bittet einen Verkäufer um Hilfe, der dann den Ballen vorsichtig austopft: Ein Ballen, der von zartem Wurzelgeflecht gleichmäßig durchzogen ist, wächst in der Regel problemlos an. Hat sich am Topfboden hingegen bereits ein übermäßig dichter Wurzelfilz gebildet, oder ist genau das Gegenteil der Fall und die Erde fällt beim Herausziehen auseinander, wählen Sie besser ein anderes Exemplar. Tipp: Nutzen Sie die Fachkompetenz der Einzelhandelsgärtner auch, um sich vor Ort zur weiteren Pflege beraten zu lassen – schließlich wollen auch die Gärtner, dass es ihren grünen Zöglingen in den Gärten ihrer Kunden gut geht. Unter <a href="http://www.ihre-gaertnerei.de/">www.ihre-gaertnerei.de</a> finden Sie Fachbetriebe in Ihrer Nähe.</p>
<p>———————</p>
<p>[Kastenelement:]</p>
<p><strong>Gute Startbedingungen für Beet- und Balkonpflanzen</strong></p>
<p>Nicht nur die Qualität allein bestimmt darüber, ob eine Pflanze gut anwächst, auch Sie als Verbraucher können dazu einiges beitragen: Verwenden Sie hochwertige Erden, die speziell auf den Bedarf von blühenden Beet- und Balkonpflanzen abgestimmt sind. So schaffen Sie optimale Wachstumsbedingungen und haben lange Freude an den Pflanzen. Lassen Sie gekaufte Ware nicht länger als unbedingt notwendig im Topf stehen, sondern pflanzen Sie sie möglichst bald nach dem Kauf ein. Tauchen Sie dazu den Wurzelballen kurz in einen mit Wasser gefüllten Eimer, damit er sich noch einmal vollsaugen kann (bei sehr trockenem Ballen solange, bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen). Dann heben Sie ein Loch aus, beziehungsweise setzen die Pflanze in den Balkonkasten oder Kübel und füllen um den Ballen herum mit Erde auf. Die Oberkante des Wurzelballens sollte mit der umgebenden Erde auf einer Linie abschließen. Nun nur noch vorsichtig andrücken und großzügig angießen – fertig, der Sommer kann kommen.</p>
<p>———————</p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/Erkennen-Sie-Qualität-bei-Balkonpflanzen.pdf">Artikel als pdf-Datei downloaden</a></p>
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		<title>Blumenauswahl erhöht die Vorfreude aufs Hochzeitsfest</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/3676</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 07:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Blumige Geschenke]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/LVR) Üppig ausgestattete Hochzeiten sind wieder in Mode. Ihren Blumenschmuck sollten Brautleute frühzeitig auswählen. Zumal der Besuch in einem kompetenten Fachgeschäft die Vorfreude auf das „Fest der Liebe“ erheblich steigern kann. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/LVR) Üppig ausgestattete Hochzeiten sind wieder in Mode. Ihren Blumenschmuck sollten Brautleute frühzeitig auswählen. Zumal der Besuch in einem kompetenten Fachgeschäft die Vorfreude auf das „Fest der Liebe“ erheblich steigern kann.</p>
<div id="attachment_3678" class="wp-caption alignleft" style="width: 460px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_15_01.jpg"><img class="size-large wp-image-3678" title="Blumenauswahl erhöht die Vorfreude aufs Hochzeitsfest" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_15_01-450x600.jpg" alt="Blumenauswahl erhöht die Vorfreude aufs Hochzeitsfest" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Da steigt die Vorfreude: Die Braut sollte sich im Fachgeschäft ihres Vertrauens Zeit für eine ausführliche Beratung zu den Hochzeitsaccessoires nehmen. (Bildnachweis: GMH)</p></div>
<p><strong>Bilddownload</strong>:<br />
Auflösung: 300 DPI (1773 x 2362 Pixel)<br />
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<p>Wer im Frühling heiratet, sollte sich frühzeitig beim Gärtner oder Floristen seines Vertrauens den Termin vormerken lassen. „Gerade im Mai gibt es viele Hochzeiten – da kommt es schon mal zu Engpässen“, sagt Margret Quernhorst. In ihrem Blumenfachgeschäft in Wesel am Niederrhein hat die Floristikmeisterin schon viele Brautsträuße gebunden und Hochzeitsaccessoires empfohlen. Angehenden Brautpaaren rät das Vorstandsmitglied der Einzelhandelsgärtner im Rheinland deshalb folgendes:</p>
<p><strong>Zeit für die Beratung nehmen:</strong> Meistens sind es die Bräute, die in Begleitung des Bräutigams, der Mutter oder einer Freundin den Blumenschmuck für die Hochzeit aussuchen. Da ein gutes Beratungsgespräch dauert, sollte mindestens eine Stunde dafür einplant werden. Schließlich gilt es nicht nur den Brautstrauß und den Anstecker für den Bräutigam auszuwählen, sondern auch den Blumenschmuck fürs Auto, Kirchenschmuck, Dekoration fürs Restaurant und viele Kleinigkeiten, weiß Quernhorst.</p>
<p><strong>Muster mitbringen:</strong> Ein Foto vom Brautkleid hilft den richtigen Stil zu finden. Ein romantischer Strauß  passt genauso wenig zu einem schlichten Kostüm genauso wie rote Rosen zum lachsfarbenen Kleid. „Trägt der Bräutigam ein farbiges Hemd, wirkt es harmonisch, wenn sich diese Farbe im Brautstrauß widerspiegelt“, rät die Floristin. Außerdem ist es schön, wenn die Blumen auf den Tischen zu den Farben der Einladungs- oder Platzkarten passen.</p>
<p><strong>Empfehlungen einholen:</strong> Wer ein hübsch ausgestattetes Fest besucht hat, sollte den Namen des Fachgeschäftes erfragen. Und dem Floristen sagen, auf wessen Empfehlung er kommt, rät Querhorst. „Das steigert die Motivation.“ Denn engagierte Floristen steckten oftmals viel mehr Arbeitszeit in Hochzeitsvorbereitungen, als sie den Kunden in Rechnung stellen können.</p>
<p><strong>Vorlieben äußern:</strong> Zwar sind Rosen in allen Farbnuancen noch immer die beliebtesten Hochzeitsblumen gefolgt von Calla, doch immer mehr Bräute wählen den individuellen Stil. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich jahreszeitlich passende Gebinde. „Da gibt es den winterlichen Strauß mit Christrosen oder Maiglöckchen im Frühling.“ Auch bunt gemischte Sträuße werden jetzt  häufiger gefragt, erklärt Quernhorst. „Nachdem jahrelang alle nur noch Rosen wollten, ist die Brautstraußmode jetzt wieder vielfältiger und filigraner.“</p>
<p><strong>Nicht an der Qualität sparen:</strong> Bis zu zwei Stunden dauert es, einen handwerklich hochwertigen Brautstrauß zu binden. „Umso trauriger ist es, wenn die Blumen von nicht so guter Qualität sind oder nicht fachgerecht gebunden sind“, gibt die Floristin zu bedenken. Kleine runde Sträuße gibt es im Fachgeschäft schon für 25 Euro. Hinzu komme noch der Anstecker für den Bräutigam – und schon ist die Minimalausstattung komplett. Aufwendigste Variante ist ein Überarmstrauß, der auf einem Metallgestell gebunden wird. Die Braut schlüpft mit dem rechten Arm durch den Brautschmuck, der gut und gerne 120 Euro oder auch mehr kosten kann und an den sich die Familie garantiert noch nach vielen Jahren gerne zurück erinnert.</p>
<p>———————</p>
<p>[Kastenelement:]</p>
<p><strong>Brautstrauß nicht werfen!</strong></p>
<p>In einem Brautstrauß steckt viel Arbeit. Deshalb werfen immer weniger Bräute ihr Schmuckstück nach traditionellem Brauch in die Menge. Stattdessen fliegt meist eine kleinere Variante davon über die Schulter. So kann sich die Braut noch lange an ihrem Strauß erfreuen und als Erinnerung behalten. Getrocknet gibt er eine hübsche Dekoration im Wohnzimmer ab. Eignen sich die eingebundenen Blumen nicht, bereiten geschickte Floristen den Brautstrauß mit hochwertigen Seidenblumen wieder auf.</p>
<p>———————</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schönes für den Gartenteich – schwimmende Wasserpflanzen</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/3641</link>
		<comments>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/3641#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 07:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stauden]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/BdS) Wasser im Garten – das ist der Traum von vielen Gartenbesitzern. Nach einem anstrengenden Arbeitstag den Abend am Wasser ausklingen zu lassen und die innere Ruhe zu spüren, diese Vorstellung haben viele Menschen von Erholung im Garten. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/BdS) Wasser im Garten – das ist der Traum von vielen Gartenbesitzern. Nach einem anstrengenden Arbeitstag den Abend am Wasser ausklingen zu lassen und die innere Ruhe zu spüren, diese Vorstellung haben viele Menschen von Erholung im Garten.</p>
<div id="attachment_3635" class="wp-caption alignleft" style="width: 560px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_14_05.jpg"><img class="size-large wp-image-3635" title="Schönes für den Gartenteich - schwimmende Wasserpflanzen" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2012/04/GMH_2012_14_05-550x366.jpg" alt="Schönes für den Gartenteich - schwimmende Wasserpflanzen" width="550" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Zusammen mit Seerosen (Nymphaea) bildet die Krebsschere (Stratiotes aloides) ein attraktives Pflanzenensemble im Teich. Damit die Krebsschere sicher im Teich überwintern kann, ist eine Tiefe von mindestens 80 cm ratsam. (Bildnachweis: GMH/Jörg Petrowsky)</p></div>
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<p>Eine Seerose ist dabei in fast allen Gartenteichen zu finden. Es gibt allerdings noch viele weitere interessante Schwimmpflanzen, meint Traudel Siebler, Staudengärtnerin in der Wasserpflanzengärtnerei Jörg Petrowsky in Eschede. Sie liebt die abwechslungsreiche Flora im Wasser: „Es ist pure Lebensfreude zu sehen, wie das Sonnenlicht durch die Blätter leuchtet und sich auf dem Wasser spiegelt.&#8221; Fische schätzen die Pflanzen auch – auf jeden Fall den Schutz der Blätter. Für ein biologisches Gleichgewicht im Teich sind Wasserpflanzen ebenfalls wichtig, betont Siebler, lässt sich die Wasserqualität doch durch die richtigen Pflanzen positiv beeinflussen.</p>
<p><strong>Schwimmpflanzen und Schwimmblattpflanzen </strong>–<strong> Was ist der Unterschied</strong><br />
„Zuerst einmal sollte man zwischen Schwimmpflanzen und Schwimmblattpflanzen unterscheiden“, rät Siebler. Schwimmpflanzen – das sind Pflanzen, die frei auf der Wasseroberfläche oder unter Wasser schwimmen. Sie wurzeln nicht im Teichgrund. Hierzu zählt der heimische Froschbiss (<em>Hydrocharis</em> <em>morsus</em>-<em>ranae</em>). Er legt seine zierlichen seerosenähnlichen Blätter auf das Wasser und bildet kleine Teppiche. Im Juli bis August zeigen sich die weißen Blüten. Das Hornkraut (<em>Ceratophyllum</em> <em>demersum</em>) ist eine Schwimmpflanze, die unter Wasser zuhause ist und dort frei schwimmt. Die Pflanze ist ein idealer Sauerstoffspender. Die vorderen Triebspitzen überwintern und wachsen im nächsten Jahr weiter. Im Gegensatz zu diesen Schwimmpflanzen sind Schwimmblattpflanzen Gewächse, die im Teichgrund wurzeln und ihre Blätter auf die Wasseroberfläche legen. Hierzu zählen zum Beispiel die Seerose (<em>Nymphaea</em>) oder der Wasserknöterich (<em>Persicaria</em> <em>amphibia</em>). Diese Art ist bei uns heimisch, ihre länglich-lanzettlichen Blätter liegen auf dem Wasser, im Sommer bilden sich schöne zartrosa Blütenähren. Wasserknöterich eignet sich besonders für große Teiche, die ideale Pflanztiefe liegt bei 30-60 cm.</p>
<p><strong>Klares Wasser durch schwimmende Wasserpflanzen</strong><br />
Schwimmpflanzen und Schwimmblattpflanzen sind ein wichtiges Mittel, um das Gleichgewicht im Teich positiv zu beeinflussen, weiß die Wasserpflanzen-Expertin. Diese Pflanzen nehmen über ihre Wurzeln und ihr Unterwasserlaub überschüssige Nährstoffe auf, ihr Grün gibt Sauerstoff ins Wasser ab. Sauerstoff im Wasser bildet die Lebensgrundlage für viele Mikroorganismen, wie Wasserflöhe, die auch das Wasser mit reinigen. &#8220;Ein Mangel an Sauerstoff und ein zu hoher Nährstoffgehalt führt zu übermäßigem Algenwachstum“ erklärt Siebler. Mit dem Einsatz der richtigen Pflanzen lässt sich das Teichwasser daher klar und sauber halten. Ein weiterer positiver Effekt ist die Beschattung des Wassers durch die Blätter. Algen wird das lebensnotwendige Licht genommen, das Wasser erwärmt sich nicht zu stark und kühles Wasser ist sauerstoffreicher. Außerdem finden Fische unter dem Blattwuchs Nahrung und Unterschlupf. „Als Faustregel gilt: Die Wasseroberfläche sollte zu mindestens zwei Dritteln sichtbar sein“, empfiehlt Siebler. „Breiten sich die Pflanzen doch einmal zu sehr aus, lassen sich Schwimmpflanzen wie Wasserhyazinthe, Hornkraut oder Krebsschere einfach mit einer Harke abschöpfen. Das Pflanzenmaterial gibt übrigens einen sehr guten Kompost und kann so dem Kreislauf im Garten wieder zugeführt werden“, weiß die Wasserpflanzenexpertin aus Erfahrung.</p>
<p><strong>Einen Sommer lang</strong><br />
Einige Schwimmpflanzen schmücken den Teich  nur einen Sommer lang. Es sind Arten, die in tropischen Gefilden beheimatet und bei uns nicht winterhart sind, wie die Muschelblume (<em>Pistia</em> <em>stratiotes</em>). Sie liebt warmes und nährstoffreiches Wasser und bildet im Sommer durch Ausläufer schnell eine dichte Schwimmpflanzendecke. Sie lässt sich gezielt einsetzen, um dem Wasser überschüssige Nährstoffe zu entziehen und verträgt auch halbschattige Standorte. Eine imposante Pflanze, die in wärmeren Gebieten auf der Südhalbkugel ganze Flüsse bedecken kann, ist die Wasserhyazinthe <em>(Eichhornia crassipes)</em>. Sie stammt aus Südamerika und ist bei uns ebenfalls nicht winterhart. An warmen, windgeschützten Standorten und in nährstoffreichem Wasser entwickeln sich im Sommer prächtige Bestände. Die Pflanze besitzt lange blauschwarze Wurzeln, die viele Nährstoffe und Schadstoffe aus dem Wasser aufnehmen können, es schattieren und kühlen und so ebenfalls zu einer guten Wasserqualität beitragen. „Die `Pflanzung´ geht dabei ganz einfach, man setzt diese Pflanzen am besten ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) ins Wasser ein“, rät die Expertin, „dann wachsen sie dort einfach weiter“. Auch als Tischdekoration in einer Wasserschale hat Siebler die Wasserhyazinthe schon verwendet. Vor Spätfrösten im Mai sollten die „Südländer“ geschützt werden, entweder man deckt sie mit Vlies ab oder nimmt sie herein. Man sollte sich die Mühe machen, die Pflanzen bei Nachtfrostgefahr für einige Tage in einen warmen Raum zu holen. Die Überwinterung dieser tropischen Gewächse ist bei uns schwierig und nur mit zusätzlicher Belichtung möglich, kann Siebler aus eigener Erfahrung berichten.</p>
<p><strong>Gartentipp &#8211; Gelungene Pflanzen-Kombinationen im Wasser</strong><br />
Die Kombination verschiedener Teichpflanzen macht erst den Charme eines Teiches aus, weiß Siebler. Besonders reizvoll ist der Kontrast von hochragenden Pflanzen mit Gewächsen, die sich flach auf der Teichoberfläche ausbreiten. „Das bringt Spannung in eine Pflanzung“, rät Siebler. Als Beispiel nennt sie die Kombination von Rohrkolben (<em>Typha</em> <em>angustifolia</em>), in der Sumpfzone, in der Flachwasserzone lässt sich Hechtkraut (<em>Pontederia</em> <em>cordata</em>) einpflanzen, das mit seinen prächtig blauen Blütenkolben überzeugt. Die Wassermitte können Seerosen (<em>Nymphaea</em>) oder Wasserknöterich (<em>Persicaria</em> <em>amphibia</em>) zieren. Auch das Zusammenpflanzen von Hechtkraut (<em>Pontederia</em> <em>lanceolata</em>) mit der gelbblühenden Wasserkanne (<em>Nymphoides peltata</em>) ergibt ein interessantes Farb- und Formenspiel. Ein weiteres empfehlenswertes Ensemble bildet die Seerose (Nymphaea) zusammen mit Krebsschere (Stratiotes aloides) und Froschbiss (<em>Hydrocharis</em> <em>morsus</em>-<em>ranae</em>).</p>
<p>Mitunter gibt es im Fachhandel schon fertig bepflanzte Körbe, die geeignete Pflanzkombinationen beinhalten. Auch auf der Terrasse im Kübel lassen sich solche kleinen Wasserparadiese schaffen. Hierzu eignen sich wärmeliebende Pflanzen wie die Wasserhyazinthe <em>(Eichhornia crassipes) </em>oder die dekorative Krebsschere (Stratiotes aloides) bestens. Besonders dekorativ ist die kleine Papageienfeder (<em>Myriophyllum</em>), eigentlich eine Unterwasserpflanze. Die zierlichen Blattspitzen liegen dekorativ auf der Wasseroberfläche, im Gefäß wachsen die Spitzen auch effektvoll über den Gefäßrand hinaus. „Mir macht die Pflege von Wasserpflanzen in Gefäßen besonders viel Spaß, die Pflanzen sind gut zu erreichen und es gibt immer wieder Kleinigkeiten zu schneiden oder zu richten“ berichtet Siebler.</p>
<p><strong>Wussten Sie schon?</strong><br />
„Es ist interessant sich den Wachstumskreislauf von einigen Schwimmpflanzen genauer anzuschauen“, erzählt Siebler. Der Froschbiss (<em>Hydrocharis</em>) zum Beispiel bildet im Sommer ganze Blattteppiche auf der Wasseroberfläche. An den Sprossenden befindet sich ein Überwinterungsorgan, auch Winterknospe oder Hibernakel genannt. Das Laub stirbt im Herbst ab und das Hibernakel sinkt auf den Teichgrund und überwintert dort. Im Frühjahr treibt es wieder an die Wasseroberfläche und treibt aus – Der Kreislauf beginnt von neuem. Auch die Krebsschere (<em>Stratiotes</em>) hat einen interessanten Lebenskreislauf. Sie hat ihren Namen von ihrem Blütentrieb, der Krebsscheren ähnelt. Im Sommer schauen die spitzen Blätter der Krebsschere ein Drittel aus der Wasserfläche heraus. Im Winter sinkt die ganze Pflanze auf den Teichgrund, um dort zu überwintern. „Wenn Sie Krebsscheren ansiedeln möchten sollte der Teich  mindestens 80 cm tief sein, damit die Pflanze gut über den Winter kommt“, so Sieblers Rat. Im Frühjahr treiben die Pflanzen dann wieder an die Wasseroberfläche. Eine weitere interessante Schwimmpflanze, die mit Winterknospen (Hibernakeln) überwintert ist der Wasserschlauch (<em>Utricularia</em>). Die gelb blühende Pflanze hat sich an nährstoffarmes Wasser so angepasst, dass Sie zusätzlich als fleischfressende Pflanze agiert. Dazu bildet sie winzige Fangbläschen aus, in denen Unterdruck herrscht. Nähern sich kleine Wasserlebewesen, wie Wasserflöhe, diesen Bläschen, werden die Organismen eingesogen. Der Wasserschlauch ist in unseren Mooren heimisch, leider jedoch nur noch selten anzutreffen.</p>
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