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	<title>Das Grüne Medienhaus</title>
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	<description>Aus dem Gartenbau - Für den Gartenbau</description>
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		<title>Pilze – hilfreich bei Diabetes</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 06:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesunde Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/BDC) Die Zahlen erschrecken: 12 Prozent der 20- bis 79-jährigen in unserem Land leiden an Diabetes. Das sind insgesamt rund 7,5 Millionen Menschen und die Tendenz ist steigend. Die meisten Betroffenen leiden an Diabetes Typ 2, der durch Bewegungsmangel sowie viel zu üppige, süße und fettreiche Ernährung und mit entsprechendem Übergewicht ausgelöst wird. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/BDC) Die Zahlen erschrecken: 12 Prozent der 20- bis 79-jährigen in unserem Land leiden an Diabetes. Das sind insgesamt rund 7,5 Millionen Menschen und die Tendenz ist steigend. Die meisten Betroffenen leiden an Diabetes Typ 2, der durch Bewegungsmangel sowie viel zu üppige, süße und fettreiche Ernährung und mit entsprechendem Übergewicht ausgelöst wird. Die Symptome dieses Diabetes-Typs bleiben lange Zeit unauffällig, können dann aber in Sehbeeinträchtigungen, Durchblutungsstörungen, Gefäßerkrankungen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall münden.</p>
<div id="attachment_5776" class="wp-caption alignleft" style="width: 560px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/05/GMH_2013_21_01.jpg"><img class="size-large wp-image-5776" title="Pilze - hilfreich bei Diabetes" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/05/GMH_2013_21_01-550x365.jpg" alt="Pilze - hilfreich bei Diabetes" width="550" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift Pilze sind kalorienarm und enthalten kaum Fett. Zudem sorgt ihr Ballaststoffgehalt für eine gute Verdauung und ein längeres Sättigungsgefühl. Durch ihren niedrigen glykämischen Index wirken sich Pilze günstig auf den Blutzuckerspiegel aus. (Bildnachweis: GMH/BDC)</p></div>
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<p>Keine schönen Aussichten. Wer ihnen entgehen will, kommt um ein Umkrempeln seiner Lebensumstände nicht herum. Mehr bewegen ist ein Muss. Wer sich darauf einlässt, stellt bald fest, dass Walken, Wandern, Radfahren oder Schwimmen richtig Spaß machen. Ebenso ein Muss ist die Umstellung der Ernährung. Damit das nicht so schwer fällt, dienen Pilze als wichtige Helfer. Denn Pilze wie Champignon, Shiitake oder Austernpilz schmecken einfach lecker, sind extrem kalorienarm und federn erstaunlicherweise sogar die Schwere der Diabetes ab.</p>
<p>Letzteres wurde in verschiedenen Tierversuchen nachgewiesen. Diabetes-kranke Ratten bekamen drei Wochen hindurch ein Pulver aus getrockneten Kulturchampignons. Ihr Zuckerspiegel im Blut nahm gegenüber der Vergleichsgruppe um 24,7% ab. Der Grund: Lektine im Zuchtchampignon (Agaricus bisporus) stimulieren die Insulin- und Glukagonausschüttung in der Bauchspeicheldrüse, durch die die Verarbeitung und Ausscheidung übergroßer Zuckermengen beschleunigt wird. Ein sogar noch größerer Effekt wurde bei den Blutfett-Werten gemessen, die sich um 39,1 % verringerten.</p>
<p>Eine besondere Wirkung geht offenbar auch von den Exopolymeren aus. Das sind Mehrfachzucker (Polysaccheride), die auf den Außenseiten der Pilzzellen sitzen. Sie können den Blutzucker deutlich senken. Bei zuckerkranken Ratten, die aus Shiitakepilzen gewonnene Exopolymere zu fressen bekamen, sank der Glukosespiegel im Plasma um 21,5 % und das Plasmainsulin stieg um 22,1 %, verglichen mit den Werten der Kontrollgruppe. Die südkoreanische Forschergruppe aus J.W. Kim, K.J. Yang und anderen kam daher zu dem Schluss, dass Exopolymere zur Behandlung von Diabetes mellitus beitragen können.</p>
<p>Neben diesem unmittelbaren Eingreifen in die Zuckerkrankheit, tragen Pilze auch ihren Teil zur Gewichtsreduzierung bei. Denn eine mittlere Portion Pilze enthält nur ungefähr 28 Kalorien, fast kein Fett und fast keinen Zucker. Dafür sättigen sie sehr gut und lassen lange kein Hungergefühl aufkommen. Der Drang, unkontrolliert zwischendurch zu essen, verringert sich dadurch deutlich. Also einfach häufiger mal Pilze essen – der Körper dankt es und auch die Zunge hat ihr Vergnügen an den Pilzen. Denn ob Pilzrisotto, Pilzsuppe, Nudeln mit Austernpilzen, marinierte Shiitakepilze, Champignonspieße, gefüllte Pilze, Austernpilze mit Rucola, Pilzschnitzel, Champignonbutter, Pilzpfannkuchen, Champignonsalat usw. usw. – die Pilze schmecken immer wieder anders.</p>
<p>Viele weitere interessante Anregungen und Informationen zu Champignons und anderer in Deutschland angebauter Speisepilze finden Sie auf der Website www.gesunde-pilze.de.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/05/Pilze-bei-Diabetes.pdf">Artikel als pdf-Datei downloaden</a></p>
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		<title>In eigener Sache: Unsere neue Gartenkolumne</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/5656</link>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 08:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gartenkolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/BdS) Eine regelmäßige Gartenkolumne können Sie mit unserem neuen Service Ihren Lesern nun kostenfrei bieten. Von März bis Oktober stellen wir alle zwei Wochen, von Oktober bis März alle drei Wochen einen Beitrag des Bundes deutscher Staudengärtner mit Text und Foto ein, den Sie gern nutzen können. Jörg Pfenningschmidt schreibt als Staudenfreund über seine Favoriten, gibt Expertentipps und teilt mit Ihren Lesern Freud und Leid eines Hobbygärtners. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine regelmäßige Gartenkolumne können Sie mit unserem neuen Service Ihren Lesern nun kostenfrei bieten. Von März bis Oktober stellen wir alle zwei Wochen, von Oktober bis März alle drei Wochen einen Beitrag des Bundes deutscher Staudengärtner mit Text und Foto ein, den Sie gern nutzen können. Jörg Pfenningschmidt schreibt als Staudenfreund über seine Favoriten, gibt Expertentipps und teilt mit Ihren Lesern Freud und Leid eines Hobbygärtners. Alle Texte finden Sie in der Kategorie &#8220;Gartenkolumne&#8221;.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_Gartenkolumne_2013_001.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-5652" title="Jörg Pfenningschmidt (Bildnachweis: Axel Kilian)" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_Gartenkolumne_2013_001-400x600.jpg" alt="Jörg Pfenningschmidt (Bildnachweis: Axel Kilian)" width="400" height="600" /></a></em></p>
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<p><strong>Kurzbiografie des Autors:</strong></p>
<p><strong>Jörg Pfenningschmidt</strong><br />
1961 geboren in Hamburg. Studium der Germanistik und Geschichte.  Arbeit im Verlag, Hobby als Gartenfreund auf 1.000 m² Garten als Studien- und Testfeld. Im Jahr 2000 machte Pfenningschmidt sein Hobby zum Beruf: Er plant und bepflanzt Staudenflächen im Öffentlichen Grün und in Privatgärten.</p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/Gartenkolumne_Einf%C3%BChrung.pdf">Einleitung und Kurzbiografie als pdf-Datei downloaden</a></p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/Gartenkolumne_Einführung.doc">Einleitung und Kurzbiografie als Worddokument downloaden</a></p>
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		<title>Alte und neue Hüte &#8211; Eisen- und Fingerhüte sind realer als der Gärtnerhut</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/5758</link>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 08:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gartenkolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/BdS) Dass zum Gärtner unbedingt der Strohhut gehört, ist eine romantische Vorstellung von Gartenzeitungen und Garten-fotografen/innen. Echte Gärtner stülpen sich alles Mögliche auf den Kopf  - Strohhüte habe ich eher selten gesehen. Unverzichtbar für jeden Gärtner allerdings sind die pflanzlichen Hüte Eisenhut und Fingerhut. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/BdS) Dass zum Gärtner unbedingt der Strohhut gehört, ist eine romantische Vorstellung von Gartenzeitungen und Garten­fotografen/innen. Echte Gärtner stülpen sich alles Mögliche auf den Kopf  &#8211; Strohhüte habe ich eher selten gesehen. Unverzichtbar für jeden Gärtner allerdings sind die pflanzlichen Hüte Eisenhut und Fingerhut.</p>
<div id="attachment_5756" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/05/GMH_Gartenkolunmne_2013_04_1.jpg"><img class="size-large wp-image-5756" title="GMH_Gartenkolunmne_2013_04_1.jpg: Alte und neue Hüte - Eisen- und Fingerhüte sind realer als der Gärtnerhut" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/05/GMH_Gartenkolunmne_2013_04_1-400x600.jpg" alt="GMH_Gartenkolunmne_2013_04_1.jpg: Alte und neue Hüte - Eisen- und Fingerhüte sind realer als der Gärtnerhut" width="400" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Wie viele gestreckte Zeigefinger wirkt der Gelbe Fingerhut Digitalis lutea in dieser Reihung. (Bildnachweis: GMH/Axel Killian)</p></div>
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<p>Ich meine allerdings nicht den von Waldlichtungen bekannten Ro­ten Fingerhut (<em>Digitalis purpurea</em>). Den muss man nicht mehr vor­stellen, denn der taucht zuverlässig in jedem Garten auf, der im Jahr zuvor neu angelegt wurde und in dem der Boden umgegra­ben wurde.</p>
<p>Hübsch ist er, unser einheimischer Fingerhut, aber leider nicht langlebig. Im ersten Jahr erscheint die Blattrosette, im zweiten Jahr die Blüte und im dritten Jahr hat er sich höchstwahrscheinlich schon verabschiedet. Will man ihn im Garten durch Aussaat er­halten, ist das ständige Stören, sprich Aufhacken und Offenhalten des Bodens notwendig. Und das ist ja etwas, was wir eigentlich im pflegeleichten Staudengarten vermeiden möchten.</p>
<p>Ganz ohne Aufwand verbreitet sich in meinem Garten der Gelbe Fingerhut (<em>Digitalis lutea</em>). Er wächst und verbreitet sich in einer sonnig-warmen Pflanzung, die mit feinem Kies gemulcht worden ist. Zugegeben, die Blüten sind nicht gerade riesig, aber zwischen  Blaustrahlhafer (<em>Helictotrichon sempervirens</em>)  und Garten-Mann­streu (<em>Eryngium planum `Blauer Zwerg´</em>) setzt dieser hellgelbe Fingerhut vertikale Akzente.</p>
<p>Mit 150 cm hohen schlanken Blütentrauben ist der Rostfarbene Fingerhut (<em>Digitalis ferruginea</em>) kaum zu übersehen. Die Ein­zelblüten sind gelb-bräunlich bis rostrot. Wie strenge Ausrufungs­zeichen stehen sie bei mir im Garten an einem warmen, trockenen Platz inmitten des feinen, duftigen Laubes von <em>Peucedanum offi­cinale</em>, dem Arznei-Haarstrang. Der Rostfarbene Fingerhut wird auch nicht alt und ich muss ihn alle paar Jahre wieder ersetzen. Trotzdem nehme ich die Mühe auf mich, denn diese südeuropä­ische Staude hat nicht nur eine hübsche Blüte, schöne wintergrüne Blattrosetten und ist eine ausgezeichnete Strukturstaude, sondern ernährt auch ein paar ganz ungewöhnliche Gäste: Kleine, silbern bepelzte Wildbienen, die als einzige in die für Honigbienen und Hummeln zu kleinen Blütenöffnungen des Fingerhutes passen. Diese Bienen habe ich nur an diesem Fingerhut gesehen. Ich frage mich, was die Tierchen machen, wenn ihre Futterpflanze verblüht ist?</p>
<p><strong>Kein Umkippen mit den richtigen Partnern</strong></p>
<p>Woher der Name Eisenhut kommt, weiß man, wenn man sich die eisernen Helme spanischer Konquistadoren ansieht. In den Gärten, die ich kenne, werden meist nur die Sommer-Eisenhüte Aconitum napellus, der einheimische Eisenhut und der Garten-Eisenhut, <em>Aconitum x cammarum</em> gepflanzt. Wer einmal <em>Aconitum napellus</em> in freier Natur gesehen hat, z. B. in der Wutachschlucht im Schwarzwald, der weiß, was diese Pflanzen brauchen, um sich wohlzufühlen und gut auszusehen: Schweren, kühlfeuchten Boden und viele Nährstoffe. Wer also mit Dünger spart und seinen Eisenhut trocken-warm hält, wird mit Mickerlingen belohnt, die nur für Schnecken attraktiv ist.</p>
<div id="attachment_5757" class="wp-caption alignleft" style="width: 460px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/05/GMH_Gartenkolunmne_2013_04_2.jpg"><img class="size-large wp-image-5757" title="GMH_Gartenkolunmne_2013_04_2: Alte und neue Hüte - Eisen- und Fingerhüte sind realer als der Gärtnerhut" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/05/GMH_Gartenkolunmne_2013_04_2-450x600.jpg" alt="GMH_Gartenkolunmne_2013_04_2: Alte und neue Hüte - Eisen- und Fingerhüte sind realer als der Gärtnerhut" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift Auf den Namen Eisenhut konnte man sich bei Aconitum sicher gut einigen. Diesen Helm mit dem intensiven Blau gibt es auch in Gelb, Weiß und sogar Dunkelweinrot. (Bildnachweis: GMH/Bettina Banse)</p></div>
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<p>Häufig werden Garten-Eisenhüte mit allen Mitteln aufgebunden, um sie am Umfallen zu hindern. Das sieht hässlich aus und macht unnötige Arbeit. Platzieren Sie diese Eisenhüte in die Mitte einer Pflanzung und umstellen Sie sie mit haltgebenden Stauden wie Herbstanemonen, Geißbart oder Silberkerzen und das Problem des umfallenden Eisenhutes ist gelöst. Oder besser Sie verwenden gleich die wunderbare, standfeste, dunkelblaue Sorte <em>Aconitum x cammarum `Franz Marc´.</em></p>
<p>Stäben oder Umfallen ist kein Thema für <em>Aconitum carmichaelii var. wilsonii</em>, den Hohen Herbst-Eisenhut, und das, obwohl ich in meinem Garten Exemplare von ca. 1,90 Meter gemessen habe. Trotz der späten Blüte mit früh erscheinendem, glänzendem, gesundem Laub, zudem schneckenresistent und dann noch spät im Jahr diese leuchtend tiefblauen Rispen. Mein absoluter Herbst-Favorit! Pflanzen Sie diesen Eisenhut in Gruppen, vielleicht zusammen mit <em>Artemisia lactiflora `Elfenbein´</em> oder <em>Anemone hupehensis `Alba´</em>. Und vergessen Sie nicht ein herbstfärbendes Gehölz dazu. Großartig wären Blütenhartriegel (<em>Cornus cousa</em>) oder Katsurabaum (<em>Cercidiphylum japonicum</em>). Was für ein Herbst!</p>
<p><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/05/Gartenkolumne_04.pdf">Artikel als pdf-Datei downloaden</a></p>
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		<title>Für heiße Tage: erfrischende Gurken und Tomaten aus Ihrer Region</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/5738</link>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 06:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse, Obst & Kräuter]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/VDM) Besonders an heißen Tagen wird ein bunter Salatteller oft zum Hauptgericht und kann eine warme Mahlzeit ersetzen. Wenn die Temperaturen bei uns steigen, verzichten viele freiwillig auf die „heiße Suppe“. Jetzt stehen Salat, Gurken, Tomaten, aber auch Paprika, Aubergine, Zucchini und andere saisonale Früchte wieder besonders im Fokus. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/VDM) Besonders an heißen Tagen wird ein bunter Salatteller oft zum Hauptgericht und kann eine warme Mahlzeit ersetzen. Wenn die Temperaturen bei uns steigen, verzichten viele freiwillig auf die „heiße Suppe“. Jetzt stehen Salat, Gurken, Tomaten, aber auch Paprika, Aubergine, Zucchini und andere saisonale Früchte wieder besonders im Fokus.</p>
<div id="attachment_5734" class="wp-caption alignleft" style="width: 409px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/05/GMH_2013_20_01.jpg"><img class="size-large wp-image-5734" title="Für heiße Tage: erfrischende Gurken und Tomaten aus Ihrer Region" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/05/GMH_2013_20_01-399x600.jpg" alt="Für heiße Tage: erfrischende Gurken und Tomaten aus Ihrer Region" width="399" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Besonders in den Sommermonaten ist das Aroma der Tomaten köstlich. Tomaten aus der Region sind in vielen Sorten erhältlich. (Bildnachweis: GMH/VDM)</p></div>
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<p>Gerade bei Produkten, die nicht gekocht werden, weiß der Kunde es einmal mehr zu schätzen, wenn sie aus heimischem Anbau frisch und unbelastet auf den Tisch kommen. Wochenmärkte und Hofläden bieten in den Sommermonaten Gurken und Tomaten stets frisch von ihren Anbauflächen. Dabei sind die Transportwege sehr kurz. Morgens geerntet, können die sonnenreifen Tomaten und saftigen Gurken schon mittags zuhause frisch verarbeitet werden.</p>
<p>Sowohl Gurken als auch Tomaten sind ohne große Mühe, sogar direkt zu genießen. Bei den Tomaten kann man die kleinen Kirsch- und Cherrytomaten sofort verzehren, Fleisch- und Strauchtomaten und Schlangengurken werden in mundgerechte Stücke zerkleinert.</p>
<p>Tomaten sind nicht nur aromatisch, sondern auch sehr gesund, denn sie enthalten viel Vitamin C (besonders zwischen den Kernen), sowie Mineralstoffe (zum Beispiel Kalium) und Carotinoide. Zur Gruppe der Carotinoide zählt auch das Lycopin, welches in großer Menge in Tomaten enthalten ist. Das Lycopin in den Tomaten reagiert im Körper antioxidativ und senkt das Krebsrisiko, insbesondere in der Prostata. Außerdem sind Tomaten und Gurken regelrechte „Schlankmacher“, denn in ihnen steckt viel Wasser, aber wenige Kalorien.</p>
<p>Einkaufstipps: Beim Einkauf vom Direkterzeuger ist neben „riechen“ auch „fühlen“ und „schmecken“ erlaubt. Gerade bei ausgefallenen Tomatensorten werden oftmals kleine Stücke zum Probieren angeboten.</p>
<p>Wer nach dem Aussehen kauft, sollte auf eine glatte, feste Haut bei Tomaten und Gurken achten. Die Farbe der Früchte sollte intensiv leuchten. Gurken sollten beispielsweise kräftig grün wirken, denn mit gelben oder weichen Stellen ist die Frucht zu reif und könnte an diesen Stellen unter der Schale schon faul sein.</p>
<p>Bei der Lagerung der Tomaten kann man getrost auf seinen Kühlschrank verzichten, denn die aromatischen Früchte legt man am besten luftig in eine Schale an einen schattigen Platz im Zimmer. So sind sie rund eine Woche haltbar.</p>
<p>Schlangengurken können wiederum im Kühlschrank gelagert werden. Am besten legt man sie ins Gemüsefach. Dort bleibt sie mindestens eine Woche frisch. Vorsicht, wenn die Gurken zu kalt gelagert werden, entstehen wässrige Faulstellen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>[Kastenelement]</p>
<p>Das Angebot bei den Tomaten wird immer größer. Neben den „normalen“, roten Früchten gibt es die bekannten Fleisch- und Strauchtomaten und die „Kleinen“ Cherry- oder Coctail-Tomaten im Angebot. Immer beliebter werden auch ausgefallene, alte Sorten. Gerade die heimischen Erzeuger sind darauf bedacht, dass alte, seltene, aber aromatische, saftige Sorten nicht in Vergessenheit geraten. Ein Test  der gelben, gesteiften oder sogar „schwarzen“ Tomaten lohnt sich.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
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		<title>Blühende Stars: Rosen für Garten und Terrasse</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/5725</link>
		<comments>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/5725#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 06:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Beet- & Balkonpflanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/GBV) Kompakt, duftend und blühfreudig, lautet der Wunsch an die Königin der Blumen für Garten, Terrasse oder Balkon. Ob Topfrose, Klettermaxe als Sichtschutz oder Rosen-Hochstämm­chen, die Auswahl an robusten Sorten ist groß und erfüllt nahezu jeden Farb- und Duftwunsch, für eine zauberhafte Kulisse. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/GBV) Kompakt, duftend und blühfreudig, lautet der Wunsch an die Königin der Blumen für Garten, Terrasse oder Balkon. Ob Topfrose, Klettermaxe als Sichtschutz oder Rosen-Hochstämm­chen, die Auswahl an robusten Sorten ist groß und erfüllt nahezu jeden Farb- und Duftwunsch, für eine zauberhafte Kulisse.</p>
<div id="attachment_5721" class="wp-caption alignleft" style="width: 409px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/05/GMH_2013_19_01.jpg"><img class="size-large wp-image-5721" title="Blühende Stars: Rosen für Garten und Terrasse" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/05/GMH_2013_19_01-399x600.jpg" alt="Blühende Stars: Rosen für Garten und Terrasse" width="399" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Eine breite Palette für Augen und Nase bietet das Rosensortiment, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. (Bildnachweis: GMH/GBV)</p></div>
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<p>Rosen sind tiefwurzelnde Gehölze. Bei der Pflanzung in den Kasten oder Kübel  sollte man nur hohe Gefäße auswählen, die einen entsprechenden Wurzelraum bieten. Dabei ist die Höhe des Topfes entscheidender als der Durchmesser. Für Zwergrosen empfiehlt der Rosen-Experte Kübel ab 35 cm Topfhöhe. Gefäße für Beet- oder Bodendeckrosen sollten mindestens 50 cm hoch sein. Edel-, Strauch- oder Kletterrosen gedeihen in Gefäßen ab 70 cm Topfhöhe. Oftmals werden spezielle Rosentöpfe am Markt angeboten.</p>
<p>Generell eignen sich alle Rosen auch für eine Kultur im Kübel, dennoch sollte man keine stark wachsenden Sorten wählen. Rosen, die im Container verkauft werden, lassen sich jederzeit pflanzen und könnten sogar ein bis zwei Jahre im Verkaufscontainer auf der Terrasse einziehen. Wer zu wurzelnackten Rosen greift, sollte sie im Herbst pflanzen. Für Kasten und Kübel bietet der Handel spezielle Rosensubstrate an, die eigens für die Bedürfnisse der Rosen gemischt werden. Bei der Pflanzung sollte man auf eine ausreichende Drainage achten, damit das Gießwasser gut abfließen kann und sich keine Staunässe bildet. Dazu wird das Wasserabzugsloch mit einer Tonscherbe abgedeckt und eine Drainageschicht mit Blähton (rund drei bis fünf Zentimeter) aufgefüllt. Darüber kommt eine dünne Schicht Substrat und dann kann die Rose auch schon eingepflanzt werden. Gießrand nicht vergessen. Generell sollte man alle Regeln beachten, die auch für eine Rosenpflanzung im Beet gelten. Wurzelnackte Rosensorten müssen zuerst gewässert und zurückgeschnitten werden. Die Veredelungsstelle sollte etwa 5 cm unter der Erde liegen.</p>
<p>Am besten stehen Rosenkübel an einem sonnigen Standort. Mit Kletterrosen oder Hochstämmchen lassen sich Sitzplätze stilvoll dekorieren. Bei regelmäßiger Pflege (gießen und düngen, regelmäßig verblühte Blüten ausbrechen) werden die Rosen – vielleicht sogar zwischen beliebten Begleitpflanzen wie Lavendel, Rittersporn oder Glockenblumen &#8211; bald zu blühenden Stars auf der Terrasse.</p>
<p>Weitere Hinweise zu Pflegemaßnahmen und ausreichende Sortenempfehlungen erhalten Sie in einer Gartenbaumschule oder Einzelhandelsgärtnerei. Fachbetriebe in Ihrer Nähe finden Sie unter <a href="http://www.gartenbaumschulen.com">www.gartenbaumschulen.com</a> und <a href="http://www.ihre-gaertnerei.de">www.ihre-gaertnerei.de</a>.</p>
<p>______________</p>
<p>[Kastenelement:]</p>
<p>Wer im Frühjahr bei den Rosen keinen Langzeitdünger eingearbeitet hat, sollte spätestens während der Blütezeit noch einen kaliumbetonten Volldünger, oder am besten einen speziellen Rosendünger ins Substrat einarbeiten. Damit lässt sich bei Rosen, die öfter blühen, die nächste Blüte gezielt fördern.</p>
<p>______________</p>
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		<title>Pilze &#8211; in der Nähe gewachsen, rasch auf dem Tisch</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/5704</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 06:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesunde Pilze]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/BDC) Gestern geschnitten, heute auf dem Tisch, schme-cken Pilze am besten und so besitzen sie auch all ihre wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralien. Wer sie superfrisch ge-nießen möchte, sollte auf heimische Pilze achten, denn sie legen keine langen Transportwege zurück, bis sie im Supermarkt landen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/BDC) Gestern geschnitten, heute auf dem Tisch, schmecken Pilze am besten und so besitzen sie auch all ihre wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralien. Wer sie superfrisch genießen möchte, sollte auf heimische Pilze achten, denn sie legen keine langen Transportwege zurück, bis sie im Supermarkt landen.</p>
<div id="attachment_5700" class="wp-caption alignleft" style="width: 560px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_2013_18_01.jpg"><img class="size-large wp-image-5700" title="Pilze - in der Nähe gewachsen, rasch auf dem Tisch" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_2013_18_01-550x558.jpg" alt="Pilze - in der Nähe gewachsen, rasch auf dem Tisch" width="550" height="558" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Pilze aus heimischem Anbau bieten Frische dank kurzer Transportwege. (Bildnachweis: GMH/BDC)</p></div>
<p><strong>Bilddownload</strong>:<br />
Auflösung: 300 DPI (1772 x 1798 Pixel)<br />
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<p>Bereits vor einigen Jahren hatte der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) eine Verkehrswegebilanz in Auftrag gegeben. Als Pionierarbeit im Bereich Obst und Gemüse nahm sie sämtliche Wege von der Anlieferung des Substrats oder des Verpackungsmaterials bis zum Versand der frisch gefüllten Pilzschalen unter die Lupe. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Für die Verbraucher besonders wichtig: Die Zentralen des Lebensmitteleinzelhandels, die die deutschen Pilzanbauer beliefern, liegen durchschnittlich nur 134 km vom Kulturbetrieb entfernt. Bis zu den Großmarktzentralen müssen sie 173 km zurücklegen. Ein &#8220;Katzensprung&#8221; angesichts der europaweiten Transporte anderer Lebensmittel.</p>
<p>Für das gute Umweltgewissen der deutschen Pilzanbauer sorgt auch, dass Substrate wie Pferdemist oder Stroh aus nur 50 bis 70 km Entfernung kommen oder dass die Abfälle – Pilzabschnitte, verbrauchtes Substrat – gern von Bauern oder Garten- und Landschaftsbaubetrieben in der Nachbarschaft als Bodenverbesserungsmittel genommen werden. Nur die Schalen, in denen später die frisch geernteten Pilze ruhen, kommen mit 270 km (Pappschalen) und 380 km (Kunststoffschalen) aus etwas größerer Entfernung.</p>
<p>Dafür sind die Pilze in den von atmender Folie umhüllten Schalen sicher aufgehoben. Nur einmal bei der Ernte angefasst, ruhen sie druckfrei in den Behältnissen, ohne dass braune Stellen oder gar Druckschäden entstehen. Gleich nach der Ernte geht es ins Kühlhaus und von dort im Kühlwagen auf die kurze Reise. So landen die Pilze frisch und knackig im Regal. Die weißen Anschnitte am Stiel zeigen, dass sie erst wenige Stunden zuvor abgeschnitten wurden. Natürlich werden sie am besten gleich gegessen. Geht das nicht, halten sie sich so frisch geerntet auch ein paar Tage. Im Kühlschrank sind sie am besten aufgehoben. Die Folie wird möglichst nicht entfernt. Mit ihren Mikroporen lässt sie Feuchtigkeit, die die Pilze abgeben, nach außen entweichen. So bleibt die Qualität von Champignon, Austernpilz und Co erhalten, bis sie schließlich zu leckerem Risotto, zur Pilzpfanne oder zum Nudelbegleiter werden.</p>
<p>Viele weitere interessante Anregungen und Informationen zu Champignons und anderer in Deutschland angebauter Speisepilze finden Sie auf der Website <a href="http://www.gesunde-pilze.de/">www.gesunde-pilze.de</a>.</p>
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		<title>Frisch geerntet: Nasch- und Säulenobst für die Terrasse</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/5686</link>
		<comments>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/5686#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 06:42:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Beet- & Balkonpflanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/GBV) Selbst auf der kleinsten Terrasse ist Platz genug für heimisches Obst. Im Miniformat machen die Pflanzen nicht nur eine gute Figur. Ihre Früchte laden im Sommer dazu ein, direkt von der Hand in den Mund zu wandern. Frisch und aromatisch. Die Palette der Mini-Formate ist groß und reicht von Obstgehölzen, wie Äpfeln und Birnen, bis zu Beerenfrüchten, wie Erdbeeren, Himbeeren oder Stachelbeeren. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/GBV) Selbst auf der kleinsten Terrasse ist Platz genug für heimisches Obst. Im Miniformat machen die Pflanzen nicht nur eine gute Figur. Ihre Früchte laden im Sommer dazu ein, direkt von der Hand in den Mund zu wandern. Frisch und aromatisch. Die Palette der Mini-Formate ist groß und reicht von Obstgehölzen, wie Äpfeln und Birnen, bis zu Beerenfrüchten, wie Erdbeeren, Himbeeren oder Stachelbeeren.</p>
<div id="attachment_5684" class="wp-caption alignleft" style="width: 409px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_2013_17_01.jpg"><img class="size-large wp-image-5684" title="Frisch geerntet: Nasch- und Säulenobst für die Terrasse" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_2013_17_01-399x600.jpg" alt="Frisch geerntet: Nasch- und Säulenobst für die Terrasse" width="399" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Ob als Busch, Spalier oder Hochstämmchen - auch Stachelbeeren wachsen im Kübel. Mit dornlosen Sorten ist die Ernte der säuerlich, frisch schmeckenden Beeren ein Leichtes. (Bildnachweis: GMH/GBV)</p></div>
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Auflösung: 300 DPI (1535 x 2303 Pixel)<br />
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<p>Für Töpfe und Tröge eignet sich Säulenobst, wie die typischen Ballerina-Apfelbäume. Schlanke Bäume gibt es aber auch bei Birnen, Süß- und Sauerkirschen, Zwetschen und Mirabellen, Nektarinen oder Pfirsichen. Die Früchte wachsen daheim nicht ganz so groß, wie gekaufte. Dafür lassen sie sich frisch ernten und schmecken besonders lecker und aromatisch. Neben den Säulen können Obstgehölze auch als Spalier auf der Terrasse gepflanzt werden. In U- oder V-Form sollten sie streng symmetrisch, am besten an Drähten oder einem Gerüst, angebunden werden. Ein sonniger Standort ist perfekt, damit ein ausreichender Fruchtansatz erfolgt. Schon im Halbschatten kann dieser geringer ausfallen.<strong> </strong></p>
<div id="attachment_5685" class="wp-caption alignleft" style="width: 399px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_2013_17_02.jpg"><img class="size-large wp-image-5685" title="Frisch geerntet: Nasch- und Säulenobst für die Terrasse" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_2013_17_02-389x600.jpg" alt="Frisch geerntet: Nasch- und Säulenobst für die Terrasse" width="389" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Naschobst, wie Erdbeeren, Brombeeren oder Äpfel, lässt sich prima als Kübelpflanze auf der Terrasse kultivieren. (Bildnachweis: GMH/GBV)</p></div>
<p><strong>Bilddownload</strong>: Auflösung: 300 DPI (1535 x 2364 Pixel)<br />
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<a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_2013_17_02.jpg">Bild         herunterladen</a></p>
<p>Volle Sonne lieben alle Arten von Beeren, die sich auf Balkon und Terrasse wohlfühlen. Erdbeeren wachsen einfach und schnell. Sie schmecken köstlich, so dass ihre Pflege und Ernte auch für Kinder zum Erlebnis wird. Besonders die sogenannten Monatserdbeeren, die über mehrere Monate Früchte tragen, sind geeignet für Kästen, Kübel oder sogar Hängeampeln. Auch spezielle Erdbeertöpfe mit Löchern in den Seitenwänden bieten sich an für eine dekorative Bepflanzung.</p>
<p>Kulturheidelbeeren lieben einen sonnigen Standort. Sie benötigen einen durchlässigen Boden, der sauer und sandig sein sollte.</p>
<p>Johannis- und Stachelbeeren werden häufig als Hochstämmchen angeboten. Als Unterpflanzung eignen sich dazu Erdbeeren, als leckerer Partner. Die Hochstämmchen sollten durch einen regelmäßigen Rückschnitt vital gehalten werden. Wie bei Äpfeln und Birnen können Johannis- und Stachelbeeren auch als Spalier gezogen werden. Der Kübel sollte dafür ausreichend groß sein.</p>
<p>Neben den leckeren Früchten bieten Brombeeren einen weiteren Nutzen. Man kann sie zu einem Spalier ziehen und erhält einen dichten Sichtschutz im Sommer. Brombeeren bilden, wie Himbeeren ihre Früchte am zweijährigen Holz. Im Winter sollten die Triebe des letzten Jahres stark zurückgeschnitten werden, damit die nächste Ernte üppig ausfällt.</p>
<p>Weitere Hinweise zu Pflegemaßnahmen und ausreichende Sortenempfehlungen erhalten Sie in einer Gartenbaumschule oder Einzelhandelsgärtnerei. Fachbetriebe in Ihrer Nähe finden Sie unter <a href="http://www.gartenbaumschulen.com">www.gartenbaumschulen.com</a> und <a href="http://www.ihre-gaertnerei.de">www.ihre-gaertnerei.de</a>.</p>
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<p>[Kastenelement:]</p>
<p>Neben den traditionellen Beeren lohnt es sich, auch mal Pflanzen, wie die Andenbeere, auch Kapstachelbeere genannt, (Physalis peruviana) oder die Goji-Beere, (Lycium barbarum) auf der Terrasse auszuprobieren. Die Andenbeere mit ihrem fruchtig-frischen Aroma liefert mit ihren orangenfarbenen Früchten einen hohen Vitamin C-Gehalt, muss aber jedes Jahr neu gepflanzt werden. Die leuchtend roten Goji-Beeren stärken das Immunsystem und lassen sich sogar trocknen. Als Kübelpflanze sollte sie vor starken Frost geschützt werden, oder kalt und frostfrei überwintern.</p>
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		<item>
		<title>Wer zu spät kommt… &#8211; Ein Loblied auf Geranium und den richtigen Schnitttermin</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/5646</link>
		<comments>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/5646#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 06:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gartenkolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/BdS) Nein, dieser Storchschnabel gefiel der Kundin nicht. Er blühte ja nie. Während andere Storchschnäbel ihr den ganzen Mai und Juni mit blauen, violetten, rosa und weißen Blüten versüßt hatten, war diese Pflanze eine reine Enttäuschung. Auch der rechtzeitige Rückschnitt  im Juli brachte keine Nachblüte hervor. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/BdS) Nein, dieser Storchschnabel gefiel der Kundin nicht. Er blühte ja nie. Während andere Storchschnäbel ihr den ganzen Mai und Juni mit blauen, violetten, rosa und weißen Blüten versüßt hatten, war diese Pflanze eine reine Enttäuschung. Auch der rechtzeitige Rückschnitt  im Juli brachte keine Nachblüte hervor. Denn die Kundin war eine fleißige und aufmerksame Kundin. Sie hatte mir genau zugehört: „Schneiden Sie den Storchschnabel im Juli zurück. Der sieht sonst unordentlich aus, fällt auseinander, versamt sich unter Umständen sogar und überhaupt. Storchschnabel wird im Juli zurückgeschnitten.“ Das waren meine drastischen und simplen Anweisungen an die Gartenbesitzerin gewesen. Und daran hatte sie sich sklavisch gehalten.</p>
<div id="attachment_5648" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_Gartenkolumne_2013_03.jpg"><img class="size-large wp-image-5648" title="Wer zu spät kommt. - Ein Loblied auf Gerani-um und den richtigen Schnitttermin" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_Gartenkolumne_2013_03-400x600.jpg" alt="Wer zu spät kommt. - Ein Loblied auf Gerani-um und den richtigen Schnitttermin" width="400" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Das schwarze Auge in der magentaroten Blüte ist bei der Geranium procurrens-Sorte &#39;Ann Folkard&#39; bezaubernd und gibt einen schönen Kontrast zu den leicht gelbgrünen Blättern. Die Blüten sind nahezu identisch mit der dunkellaubigen Sorte `Anne Thomson´. (Bildnachweis: GMH/ Jörg Pfenningschmidt)</p></div>
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<p><strong>Frühjahr-, Sommer- und Herbstblüher</strong></p>
<p>Meine schlichte Gebrauchsanleitung  hatte nur leider nicht berücksichtigt, dass ich in diesen Garten auch Storchschnäbel gepflanzt hatte, die ihre Blüte im Juli nicht hinter sich, sondern erst vor sich haben. Kein Wunder also, das Geranium wlassovianum von der Kundin nicht geschätzt wurde. Er hatte dank meiner klaren Pflegeanweisung nie die Chance bekommen, seine violetten Blüten zu zeigen, die ohne Rückschnitt im Juli den ganzen Spätsommer und Herbst zu sehen gewesen wären. Das geht bei diesem Storchschnabel noch einher mit einer spektakulären Herbstfärbung des Laubes. Gleiches gilt auch für den Austrieb des Laubes im Frühling, denn Geranium wlassovianum erscheint mit rötlich-violetten Blättern. Diese ganzjährig schöne Staude passt gut in den Vordergrund einer Pflanzung. Zum Beispiel im Zusammenspiel mit weißem Kerzenknöterich, Pfeifengräsern und der alten, aber nach wie vor schönen Funkie Hosta plantanginea `Royal Standard´. Der Boden sollte dabei nicht zu trocken und auch nicht zu heftig gedüngt sein.</p>
<p>Völlig unverständlich finde ich, das kaum ein Gärtner Geranium yesoense var. nipponicum kennt und verwendet. Das ist nämlich auch einer von den spät blühenden und wunderschönen Storchschnäbeln. Die Blütenfarbe ist ein kräftiges Pink, das Laub ist fein geschlitzt und färbt sich ebenfalls orangerot im Herbst. In meinem Garten steht sie zu Füßen von Gillenia trifoliata, der Dreiblattspiere. Sie benutzt diese als Rankhilfe und schmückt sie zur Verwirrung aller Betrachter mit einer späten zweiten Blüte.</p>
<p><strong>Dauerblüher!</strong></p>
<p>Ein anderer Storchschnabel mit später Blüte muss nicht mehr vorgestellt werden. Geranium wallichianum `Rozanne´ bzw. `Jolly Bee´ so der alte Sortenname, ist ein vielseitiger Dauerblüher  und so unkompliziert, das er schon fast zum Albtraum eines Pflanzplaners wird. Denn sie macht uns arbeitslos. Man muss über Stauden nichts wissen, man muss nicht viel tun, man verwende nur viele Geranium `Rozanne´ und sofort sieht eine Pflanzung ansehnlich aus. Aber auf Dauer ist immer ein und derselbe Storchschnabel, mag er auch noch so gut sein, doch arg langweilig. Zumal es so gute Alternativen gibt.</p>
<p>Zum Beispiel der wundervolle Storchschnabel  Geranium procurrens `Anne Thomson´. Eine kräftig rankende Storchschnabel- Hybride, die auffallend magentarote Blüten mit schwarzem Auge hat. `Anne Thomson´ braucht Platz im Beet. Sie „durchwebt“ mit ihren langen Trieben gut und gerne einen Quadratmeter Platz, ohne dabei zu wuchern (wuchern würde bedeuten, dass sie wurzelnde Ausläufer oder Absenker macht). In meinem Garten erklimmt sie die untersten Etagen eines Duft-Schneeballs und schafft mit ihren leuchtend violettroten Blüten grandiose Farbkontraste zu goldfarbigen Gräsern wie  Deschampsia cespitosa `Tardiflora´. Das Gerücht, das dieser Storchschnabel aufgrund eines nicht winterharten Elternteils Probleme mit Kälte und Schnee in unseren Breiten hat, kann ich nicht bestätigen.</p>
<p>Wer zu spät kommt den bestraft das Leben, hat uns Michail Gorbatschow gelehrt. Und damit offenbart, dass er von Storchschnäbeln keine Ahnung hat. Als Gärtner entgegnen wir ihm: Wer zu früh blüht, der braucht einen Rückschnitt. Und wer spät blüht, den lassen wir in Ruhe und freuen uns dann umso mehr.</p>
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		<item>
		<title>Dolle Dolden &#8211; Duft und Genuss für die Küche, Eleganz und Leichtigkeit für den Garten</title>
		<link>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/5634</link>
		<comments>http://www.gruenes-medienhaus.de/artikel/5634#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 06:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gartenkolumne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gruenes-medienhaus.de/?p=5634</guid>
		<description><![CDATA[(GMH/BdS) Doldengewächse haben unter Gartenbesitzern meist einen schlechten Ruf. Denn das Lieblingsunkraut Giersch gehört genauso zu den Apiaceen, so der botanische Fachausdruck für diese Pflanzenfamilie, wie die wegen ihrer Giftigkeit und Verbreitungsfreude berüchtigte Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum). Aber was wäre ein Garten ohne Doldenblütler? Mindestens ein Irrtum, um Karl Foerster zu bemühen. Aber eigentlich eher eine Schande. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/BdS) Doldengewächse haben unter Gartenbesitzern meist einen schlechten Ruf. Denn das Lieblingsunkraut Giersch gehört genauso zu den Apiaceen, so der botanische Fachausdruck für diese Pflanzenfamilie, wie die wegen ihrer Giftigkeit und Verbreitungsfreude berüchtigte Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum). Aber was wäre ein Garten ohne Doldenblütler? Mindestens ein Irrtum, um Karl Foerster zu bemühen. Aber eigentlich eher eine Schande.</p>
<div id="attachment_5677" class="wp-caption alignleft" style="width: 560px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_Gartenkolumne_2013_02.jpg"><img class="size-large wp-image-5677" title="GMH_Gartenkolumne_2013_02" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_Gartenkolumne_2013_02-550x365.jpg" alt="GMH_Gartenkolumne_2013_02" width="550" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Hellgrünes, farnartiges Laub und eine weißblühende Dolde in über einem Meter Höhe kennzeichnen die Feinblättrige Silge (Selinum wallichianum). (Bildnachweis: GMH/ Jörg Pfenningschmidt)</p></div>
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<p>Der doldenlose Garten wäre ohne Duft, denn es fehlte das Aroma von Liebstöckel, Fenchel und Dill. Auch die Küche des doldenlosen Gartens sähe trübe aus, denn es gäbe keinen Koriander, Anis, Kerbel, Kümmel und keine Pastinaken, Möhren oder Petersilie. Aber es fehlte diesem Garten vor allem die Leichtigkeit und Eleganz, die so viele Doldenblütler auszeichnet. Doldengewächse schaffen Höhe und Fülle in der Pflanzung und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem wir das nicht erwarten. Schon im Juni strahlen die rund 1,00-1,20 Meter hohen, weißen Blütenstände der Süßdolde (Myrrhis odorata) im lichten Schatten. Dazu gibt es frischgrünes feines Laub, das nach Anis duftet und wunderbar in selbst geernteten Salaten schmeckt.</p>
<p><strong>Für Licht und Schatten</strong></p>
<p>Was die Süßdolde im Schatten ist, ist Anthriscus sylvestris, der Wiesenkerbel, im „normalen“, sonnigen Beet. Bis zu 2 Meter hohe, weiße, filigrane Dolden bilden bereits im April und Mai beeindruckende Gartenbilder zusammen mit Zierlauch (Allium aflatunense `Purple Sensation´ oder Allium macleanii `Globemaster´), Pfingstrosen, Jakobsleiter und Wolfsmilch. `Ravenswing´ heißt eine Sorte des Wiesenkerbel mit dunkel purpurfarbenen Blättern. Sehr empfehlenswert!</p>
<p>Ein Platz im Beet, ausreichend mit Wasser, Licht und Nährstoffen versorgt, ist ideal für die „Königin unter den Doldenblütlern“ (so der englische Gärtner E. A. Bowles). Feinblättrige Silge (Selinum wallichianum) heißt dieser Traum aus dem Himalaya. Hellgrünes, farnartiges Laub aus dem sich rötliche Stängel erheben und in über 1 Meter Höhe eine große, weißblühende Dolde tragen, die dazu auch noch nach der Blüte dekorativ aussieht – duftiger und eleganter geht’s eigentlich nicht mehr. In meinem Garten steht sie zwischen dem Lampenputzergras Pennisetum alopecuroides `Moudry´, umrahmt von den kräftigen Ähren des Kerzenknöterichs und durchwoben von Geranium wallichianum `Jolly Bee´ mit seiner Unmenge blau-weißer Blüten.</p>
<p>Die einheimische Silge (Selinum carvifolium) ist vielleicht nicht ganz so beeindruckend wie die asiatische Verwandte, aber gleichfalls sehr hübsch und langblühend in 80 cm Höhe. Zusammen mit Phloxen und der Wiesenraute Thalictrum delavayi bilden sie in meinem Garten ein perfektes Trio im lichten Schatten eines alten Apfelbaumes.</p>
<p>Wer eine trocken-warme Stelle im Garten hat, an der der Boden eher nährstoffarm ist, der sollte unbedingt Seseli montanum pflanzen. Der Echte Bergfenchel kommt aus dem Mittelmeerraum und wird in meinem Garten ca. 60-70 cm hoch. Die kleinen Dolden erblühen weiß und färben sich dann an den Rändern leicht rötlich. Dieser sehr zierliche Bergfenchel blüht über drei Monate und ist eine tolle Ergänzung zu Polsternelken,  kleinen Gräsern und Leinkraut.</p>
<p><strong>In Schönheit vergehen</strong></p>
<p>Wer jetzt noch weitere Gründe für mehr Doldenblütler im Garten braucht: Kaum eine Pflanzenfamilie lockt und versorgt so viele Insekten wie die Apiaceen. Stellen sie sich vor die Blüte der Wilden Möhre (Daucus carota), des Wiesen-Bärenklaus (Heracleum sphondylium) oder der Elfenbein-Mannstreu (Eryngium giganteum) und es wird ihnen der Kopf schwirren von  Hummeln, Faltern, Schwebefliegen und Käfern. Auf einer Pastinake wurden täglich 573 Besucher gezählt, auf einem Fenchel 877 Insekten im Laufe eines Tages!</p>
<p>Schließlich ist noch lobend zu erwähnen, dass die meisten Apiaceen in Schönheit sterben. Nicht mit matschigen Blättern, sondern mit einem feinen, grazilen Skelett erwarten sie den Frost, schaffen auch im Winter Höhe in den Beeten und werden so oft nochmals zu bewunderten und fotografierten Stars bei Raureif im November oder Dezember.</p>
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		<title>Das schöne Gelb oder Mit welchen 10 Pflanzen man auf eine Insel zieht</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 06:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Legrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gartenkolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[(GMH/BdS) Viele meiner Kunden mögen kein Gelb. Genauer gesagt, fast alle meine Kundinnen können Gelb nicht ausstehen. Ich finde das immer etwas merkwürdig, weil es ohne Gelb gar kein Grün gäbe, und wir auch auf leuchtendes Herbstlaub verzichten müssten. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GMH/BdS) Viele meiner Kunden mögen kein Gelb. Genauer gesagt, fast alle meine Kundinnen können Gelb nicht ausstehen. Ich finde das immer etwas merkwürdig, weil es ohne Gelb gar kein Grün gäbe, und wir auch auf leuchtendes Herbstlaub verzichten müssten.</p>
<div id="attachment_5615" class="wp-caption alignleft" style="width: 560px"><a href="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_Gartenkolumne_2013_01.jpg"><img class="size-large wp-image-5615" title="GMH_Gartenkolumne_2013_01" src="http://www.gruenes-medienhaus.de/download/2013/04/GMH_Gartenkolumne_2013_01-550x365.jpg" alt="GMH_Gartenkolumne_2013_01" width="550" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Ich freue mich auf den Mai mit den grünlich-gelbe Euphorbien-Wolken und violette Kugelblüten des Alliums. (Bildnachweis: GMH/ Jörg Pfenningschmidt)</p></div>
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<p>Fast alle Kundinnen mögen allerdings die Farbe von Frauenmantelblüten und behaupten dann, das wäre ja auch etwas ganz anderes. Das wäre ja ein schönes Gelb. Sie wissen schon.</p>
<p>Ich persönlich bin kein großer Freund von Frauenmantel, weil Alchemilla mollis, und nur der taucht in den Gärten auf, nach der Blüte nie von den Kunden zurückgeschnitten wird. Sie versprechen es mir hoch und heilig, aber sie tun es nicht. Also sieht der Frauenmantel ab Mitte Juni traurig aus, hat Mehltau und sitzt dafür fest und zuverlässig in jeder Pflasterfuge und in jeder schönen Staude.</p>
<p>Also pflanze ich in Kundengärten Wolfsmilch (Euphorbien). Die blühen auch im schönen Gelb, sind gesund und haben nicht die nervigen Eigenschaften von Frauenmantel. Meine Favoriten für den Staudengarten sind drei Euphorbien mit sehr unterschiedlicher Erscheinungsweise und sehr unterschiedlichen Ansprüchen an ihre Umgebung.</p>
<p><strong>Euphorbien! In Gelbgrün, Sattgelb, Hellgelb, Orangegelb…</strong></p>
<p>Euphorbia polychroma `Major´ heißt eine Sorte der Vielfarbigen Wolfsmilch die für mich auf die Liste der 10 Pflanzen gehört, mit denen man auf eine einsame Insel zieht. Die Staude ist nicht zu verbessern. Vom frühen Erscheinen im April, über die herrliche gelbgrüne Blüte im Mai, den stets ordentlichen halbkugeligen Wuchs im Sommer bis zur rötlichen Laubfärbung im Herbst  macht diese  Pflanze einfach Freude. In Einzelstellung oder in lockeren Pulks ist sie früher Begleiter für Narzissen und Allium im sonnigen Beet, farbliche Ergänzung zu Katzenminzen und Salbei, kontrastreicher Ruhepol zu  Gräsern wie Honigduftgras und herbstlicher Begleiter zu Aster x frikartii `Wunder von Stäfa´. Sogar im Halbschatten sieht sie noch adrett aus.</p>
<p>An der Zypressen-Wolfsmilch scheiden sich die Geister. Ist sie für viele Gärtner nur ein wucherndes Unkraut, ist sie für mich eine schöne und hilfreiche Staude. Am richtigen Platz. Mit den richtigen Partnern. Euphorbia cyparissias hat in wohlversorgten und gut sortierten Beeten nichts verloren. Hier würde die Pflanze zum bedrängenden und wuchernden Umfaller werden. Aber am dürftigen, trocken-sonnigen Standort, an der Hausmauer zum Beispiel oder zu Füßen einer Hecke ist sie eine perfekte Pflanze. Begleitet werden könnte die Staude von Gräsern wie Festuca mairei  oder Achnatherum calamagrostis oder den Teppich ausbreiten unter dem viel zu selten gepflanzten Weißblühenden Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria), unter hohen Sedum oder der unverwüstlichen Aster pyrenaeus `Lutetia´. Eine wirklich wunderbare Kombination ergibt sich aus Euphorbia cyparissias `Fens Ruby´ mit Ceratostigma plumbaginoides (Chinesischer Bleiwurz). Nach dem purpurfarbigen Austrieb und der hellgelben Blüte der Wolfsmilch, ergänzen sich später ihr nadelartiges Laub mit den rundlich glänzenden Blättern des Bleiwurz. Höhepunkt jedoch ist der Herbst mit der strahlend blauen Bleiwurz-Blüte inmitten des sattgelben Euphorbienlaubes.</p>
<p>Euphorbia palustris taucht stets auf den Wasserpflanzen-Seiten der Staudengärtnereien auf. „Palustris“ bedeutet sumpfig. Sie sollten sich dennoch nicht von der Verwendung der Pflanze im normal frischen Boden abschrecken lassen. Besonders mit der Sorte `Walenburg´s Glorie´ würde Ihnen sonst eine Pflanze entgehen, die vom Vorsommer bis zum späten Herbst ein Staudenbeet prägen kann. Herrliche Bilder könnten sich im Mai im Zusammenspiel mit höheren Allium-Sorten ergeben. Das wäre die Kombination aus grünlich-gelben Euphorbien-Wolken und violetten Kugelblüten. Alternativ wären auch weiße Prärielilien (Camassia leichtlinii `Alba´) als begleitender vertikaler Akzent denkbar. `Walenburgs Glorie´ wird im Laufe des Sommers 1,20 Meter hoch und bildet mächtige, standfeste Horste. Zusätzlich begeistert mich die Pflanze durch die wirklich spektakuläre orange-gelbe Herbstfärbung.</p>
<p>Nicht wahr? Gelb kann doch ganz hübsch sein. Man muss nur die richtigen Euphorbien pflanzen.</p>
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