(GMH/BVE) Kleine Aufmerksamkeiten festigen eine Beziehung. Jeder weiß das. Doch während frisch Verliebte es beherzigen, werden Paare über die Jahre oft nachlässig. Der Valentinstag kann deshalb der richtige Anlass sein, um mit einem blühenden Geschenk einfach mal wieder zu sagen: „Ich hab dich lieb.“

Blumen am Valentinstag helfen der Beziehungspflege

Bildunterschrift: Eine blühende Aufmerksamkeit und ein schöner Abend zu zweit: Gesten der Wertschätzung und Verbundenheit stärken jede Beziehung. (Bildnachweis: GMH/BVE)

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Paartherapeut beobachtet Nachlässigkeit

So ein Kompliment lässt sich hervorragend mit einem Blumenstrauß oder einer dekorierten Topfpflanze kombinieren. Das funktioniert nicht nur am Anfang einer Beziehung, sondern auch wenn sie in die Jahre gekommen ist. Denn nach der Eroberungsphase und dem ersten Liebesfeuer nehmen es viele Paare mitunter als selbstverständlich hin, dass man zusammen ist und bleibt, weiß der Hamburger Paartherapeut Hartwig Hansen. Zudem werde die Energie im Laufe der Zeit auch oft von anderen gefordert – dem Job, den Kindern, dem Alltag. „Man wird einfach nachlässiger in der Beziehungspflege“, berichtet der Diplompsychologe aus seiner Beratungserfahrung.

 

Rituale helfen aktiv zu werden

Paare sollten deshalb gezielt entgegensteuern. „Ohne Gesten der Wertschätzung und Verbundenheit wird es fad in einer Ehe, manchmal sogar gefährlich, weil man nicht mehr weiß, woran man mit dem Partner ist“, sagt Hansen. Rituale können da helfen, wieder aktiv zu werden. Der Valentinstag am 14. Februar sei dafür durchaus geeignet. Schließlich sei der ja erfunden worden, um sich zu beschenken. „Er ist so etwas wie ein Merkzettel im Kalender: Erinnere dich an deine Liebe und zeige sie einmal noch deutlicher als sonst!“, erklärt der Autor der Bücher „Respekt – Der Schlüssel zur Partnerschaft“ und „Die Liebe wiederfinden“.

 

„Drachenfutter“ kann Misstrauen wecken

Allerdings kann es passieren, dass der Partner eine Aufmerksamkeit falsch auslegt. Manchmal entstehe nach langen Durststrecken durchaus ein gewisses Misstrauen bei der Überreichung von „Drachenfutter“, weiß Hansen. Dann stelle sich die Beschenkte Fragen wie: Wovon will er ablenken? Hat er ein schlechtes Gewissen? „Aber in der Regel gilt: echte Geschenke können nicht missverstanden werden.“ Deshalb solle niemand Angst haben, bei der Auswahl von kleinen Geschenken etwas falsch zu machen. Wenn es auch nicht hundertprozentig passe, merke der andere aber auf jeden Fall, dass es lieb gemeint ist. „Kurz: Die Geste zählt!“, fasst es Hansen zusammen.

Bestens geeignet seien Blumengeschenke, da sie zeitlos und immer willkommen sind, sagt der Paartherapeut Hartwig Hansen. In der heutigen Zeit könnten auch Männer damit bedacht werden. „Ich zum Beispiel freue mich persönlich immer besonders, wenn mir Paare nach einer erfolgreichen Beratung mit einem blühenden Geschenk danken“, sagt Hansen.

Der Ursprung liegt in England

In England werden bereits seit dem 15. Jahrhundert Liebesgrüße am 14. Februar verschickt. Der Überlieferung nach verbanden erstmals der Schriftsteller Samuel Pepys und seine Frau eine Valentinsbotschaft mit einem Blumenstrauß: Nachdem er ihr 1667 einen Liebesbrief geschickt hatte, soll sie ihm einem Blumenstrauß als Antwort geschickt haben. Über englische Auswanderer gelangte der Brauch in die USA, amerikanische Soldaten brachten ihn dann nach dem zweiten Weltkrieg mit nach Deutschland.

Wunderschöne blühende Liebesgrüße finden Sie im gärtnerischen Fachhandel. Unter www.ihre-gaertnerei.de ist garantiert eine passende Adresse ganz in ihrer Nähe zu aufgelistet.

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