Azaleen-Neuheiten sind charmante Blühwunder

8. Februar 2017 | Kategorie: Zimmerpflanzen

(GMH/LV-NRW) Zimmerazaleen haben derzeit ihren großen Auftritt. Zu Recht, denn die kleinen Sträucher versprechen traumhafte Blüten für viele Wochen – und das mitten im Winter. Beliebt sind sie in Europa bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Mit den Ursprungspflanzen der chinesischen Berghänge haben hochwertige Züchtungen jedoch nur noch wenig gemein. Durch geschickte Kreuzung und Auswahl ist es Gärtnern insbesondere in den vergangenen 15 Jahren gelungen, besondere Eigenschaften aufzudecken.

Azaleen-Neuheiten sind charmante Blühwunder

Bildunterschrift: Asiatischen Charme verbreiten die hochwertigen Kinku-Saku-Azaleen mit spinnenartigen Blüten und schmalen, dunkelgrünen Blättern. Sie gehören zur Marke Hortinno, die es ausschließlich im gut sortierten Fachhandel gibt. (Bildnachweis: GMH/Eurofleurs)

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Am Niederrhein hat der Anbau Tradition

Eine lange Blütezeit von sechs bis acht Wochen und ein Flor in leuchtenden Farben über dunkelgrün glänzendem Laub sind herausragende Merkmale moderner Azaleen, die Familie Elbers von Eurofleurs zu schätzen weiß. Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich die große Gärtnerei in Kevelaer am Niederrhein nahe der niederländischen Grenze mit diesen Blühpflanzen. Als vor 17 Jahren die ersten Innovationen aufkamen, die inzwischen unter dem Markennamen Hortinno geschützt sind, war die Begeisterung im Hause groß. „Es sind einfach tolle Pflanzen, die lange Freude bereiten und wunderschön aussehen“, sagt Azaleen-Experte Franz-Josef Bollen von Eurofleurs.

Der Name Hortinno vereint echte Innovationen

Die erste Kollektion trug den Namen Christine und fand schnell ihre Fans. Neben kräftigen Farben und längerer Haltbarkeit überzeugte auch, dass diese Azaleen keine brauen Blütenblättchen mehr abwerfen, wenn sich die Blüte öffnet. Außerdem reagieren sie weniger empfindlich auf Trockenheit und Wärme als herkömmliche Sorten. „Wer einmal eine Hortinno Azelee hatte, verlangt immer wieder danach“, berichtet Bollen. Die Auswahl wächst: Im Laufe der Jahre sind immer neue, außergewöhnliche Sorten hinzugekommen. Die Azaleen der Lime-Kollektion beispielsweise haben Blüten in Vintage-Farben wie limettengrün (daher der Name) und altrosa. Sie öffnen ihre Knospen nur langsam und bleiben dadurch länger attraktiv.

Hängende Triebe und asiatisches Flair

Die Cascadula-Azaleen kommen durch ihre hängenden Triebe besonders gut in Hochtöpfen und Ampeln zur Geltung. Auf den ersten Blick nicht als Azalee erkennbar ist die Kinku-Saku-Kollektion. Hier erinnern die Blüten durch ihre Spinnenform eher an Chrysanthemen. Darunter sitzt längliches Laub in Dunkelgrün, das den asiatischen Charme dieser Azalee zusätzlich betont. Alle diese Raritäten werden von lediglich fünf ausgewählten Gärtnern aus Stecklingen herangezogen und ausschließlich in Blumenfachgeschäften und Fachgartencentern verkauft.

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Azaleen am besten tauchen

Bei aller Züchtungsarbeit ist den neuartigen Azaleen ihre Vorliebe für kühle, feuchte Standorte erhalten geblieben. Ein Platz direkt auf der Heizung macht ihnen zu schaffen und verkürzt die Blütezeit. Trockene Wurzeln schaden den Pflanzen ebenfalls. Deshalb sollten Azaleen alle zwei bis drei Tage mit dem Topfende in einen Eimer mit Wasser getaucht werden. Steigen keine Luftbläschen mehr auf, ist die Erde gut durchnässt. Überschüssige Flüssigkeit, die anschließend herausläuft, sollte entsorgt werden, damit kein Wasser im Übertopf stehenbleibt.

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