(GMH) Der deutsche Poet Heinrich Heine meinte einst: „An einem leuchtenden Sommermorgen ging ich im Garten herum. Es flüstern und sprechen die Blumen. Ich aber wandle stumm.“ Und ein persisches Sprichwort sagt: „Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat.“

Bildunterschrift: Paradiesische Zeiten: Umgeben vom Duft und den Farben der Blüten lässt es sich so richtig entspannen. (Bildnachweis: GMH)

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Zu romantisch? Nein, denn die meisten Deutschen haben auch heute ähnliche Empfindungen wie die Dichter und Denker von damals. Eine aktuelle Umfrage der GfK Konsumforschung in Nürnberg ergab: 78 Prozent der Bundesbürger legen gesteigerten Wert auf ein gemütliches Zuhause und einen einladenden Garten. Seine Pflege nimmt fast jeder Zweite eher als sinnlichen Genuss denn als Arbeit wahr.

Die grüne Lounge

Der Garten entwickelt sich so zum zweiten Wohnzimmer für die ganze Familie. Er wird zur Lounge, die zum Chillen und Entspannen einlädt.

Für Gemütlichkeit sorgen bequeme Sessel und Arrangements aus Teakholz oder modernem Polyrattan. Gefragt sind dezente Farbnuancen wie Mokka oder Latte-Macchiato. Auch ein Heizstrahler darf in dieser Saison nicht fehlen. Freunde und Bekannte sind zu einem entspannten Plausch im Freien immer willkommen.

 

Ethnofieber

Wer passend zur modernen Terrasse seine Bepflanzung gestalten will, wählt Blumenarrangements in knalligem Orange, kombiniert mit zurückhaltenden Tönen wie Perlweiß oder Gelb. Pflanzen, die ihren Ursprung in Afrika, Asien oder Mittelamerika haben, sind derzeit beliebte Früh- wie Spätblüher.

Zum Beispiel Fleißige Lieschen (Impatiens), die „Wurzeln“ in den Gebirgen des afrikanischen Kontinents haben. Sie bringen nicht nur Farbe in den Garten: Nach der alternativen Heilkunde der Bachblütentherapie schenken ihre Essenzen dem Menschen mehr Gelassenheit.

So ergibt sich ein Umfeld, in dem sich das satte Grün der Gräser und die bunte Vielfalt der Blumen nach einem anstrengenden Arbeitstag bestens genießen lassen. Und wer dabei seine innere Harmonie wiederfinden möchte, kann sich bei einem Glas Wein auf den französischen Schriftsteller Victor Hugo besinnen: „Der Geist ist ein Garten“.

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