Zusatzbilder zu Artikel: Blickdicht oder als Blütenschleier – Stauden im Großformat
Spätzünder in Violett: Auf feuchten und sonnigen Standorten bekennt die Vernonie (Vernonia crinita) gegen Ende der Saison Farbe und öffnet ihre Knospen im September und Oktober. Trotz ihrer Höhe von rund 2 m ist die Großstaude standfest und bietet sich als Pflanzpartner für andere Großstauden wie Riesen-Sonnenblumen (Helianthus giganteus), Purpurdost (Eupatorium fistulosum) oder Gräser wie Chinaschilf (Miscanthus sinensis) an. (Bildnachweis: GMH/Andre Stade)Tanzende Gestalten: Schon lange vor ihrer späten Blüte im Oktober ist die Weidenblättrige Sonnenblume (Helianthus salicifolius) mit ihren bogenförmig nach unten hängenden Blättchen ein Hingucker. Ihre bis zu 250 cm hohen Triebe wiegen sich schon bei leichtem Wind in der Luft und bringen im wahrsten Sinne des Wortes Bewegung in die Rabatte. Anders als die bekannten einjährigen Sonnenblumen müssen Sie diese Riesenstaude nicht vor Schnecken schützen. (Bildnachweis: GMH/Andre Stade)Stimmungsmacher: Mit goldgelben Blüten versprüht der Fallschirm-Sonnenhut (Rudbeckia nitida) ‚Herbstsonne‘ im August und September Optimismus. Dafür braucht er volle Sonne und einen nährstoffreichen, eher feuchten Boden. Seine bis zu 2 m hohen Triebe lassen Licht und Blicke passieren. Wo das nicht gewünscht ist, kann die Staude mit dicht wachsenden Riesen, wie dem Wasserdost (Eupatorium) im Hintergrund kombiniert werden. Nach der Blüte bleiben die kegelförmigen Samenstände stehen und schmücken das Beet den ganzen Winter über. (Bildnachweis: GMH/Andre Stade)Bienenweide in luftiger Höhe: Über den Kopf wachsen kann Ihnen der Große Schuppenkopf (Cephalaria gigantea) im wörtlichen Sinne durchaus. Schließlich sitzen seine Blüten auf bis zu zwei Meter hohen Stielen. Dabei wirkt die Größe keineswegs erdrückend, vielmehr strahlt der transparente Wuchs filigrane Leichtigkeit aus. An sonnigen bis halbschattigen Standorten schiebt die Staude ihre auf langen Trieben sitzenden Blüten himmelwärts. Ihr zartes Cremegelb ist zwischen Juni und August zu sehen und zieht zahllose Bienen und andere Insekten an. Auf halber Höhe blüht in diesem Beispiel eine weiße Sorte des Eisenhuts (Aconitum napellus). (Bildnachweis: GMH/Bettina Banse)Ohne Gartenschere und stattdessen mit Halstuch und Hemd trifft man Maria und Erich Luer nur selten in ihrem „Garten der Horizonte“ in Heidgraben an. Die beiden haben südlich von Elmshorn einen rund 8.000 Quadratmeter großen Staudengarten geschaffen, der zugleich als Schaugarten dient. Rund 1.500 verschiedene Arten und Sorten lassen sich auf dem Gelände in ihrer vollen Größe und Schönheit bewundern. In der benachbarten Staudengärtnerei werden sie in handlichen Töpfen kultiviert und verkauft. Nähere Informationen und die Öffnungszeiten finden Sie unter: www.gartenderhorizonte.de (Bildnachweis: GMH/Erich Luer)Haltung bewahren: Gräser gelten als ideale Zutaten für Hecken, die ab dem Sommer Sichtschutz bieten. Eine der schönsten Möglichkeiten einen lebendigen Raumteiler zu gestalten, bietet die Riesen-Rutenhirse (Panicum virgatum) ‚Northwind‘. Das straff aufrecht und bis zu 180 cm hoch wachsende Gras trotzt Wind und Regenschauern. Im Abstand von rund 80 cm an sonnige Standorte gepflanzt, bilden die Halme dichte Bestände, die gegen Ende der Saison eine golden leuchtende Herbstfärbung spendieren. (Bildnachweis: GMH/Staudengärtnerei Gaißmayer)Vielseitiges Vergnügen: Duft, Aroma, Bienenweide und einen eleganten, rund 150 cm hohen Wuchs vereint Gewürz-Fenchel (Foeniculum vulgare) in einer Pflanze. An einem sonnigen Standort webt die Staude wolkenartige Skulpturen aus ihrem feinen, nadelartigen Laub. Es erinnert an Dill und lässt sich ebenfalls als Würzkraut verwenden. Die flachen Doldenblüten schweben über diesen voluminösen Gebilden und ziehen zur Blütezeit ab dem Hochsommer Insekten an. Die reifen Samen können Sie als Tee oder Gewürz verwenden oder den Vögeln als Winterfutter überlassen. Ein Teil der nicht geernteten Körnchen sät sich in der Regel selbst aus, was bei der eher kurzlebigen Staude durchaus erwünscht ist. (Bildnachweis: GMH/Bettina Banse)Pink trifft Gelb: Mit bis zu zwei Metern Wuchshöhe und goldgelben Blüten im Juli und August ist Echter Alant (Inula helenium) nicht zu übersehen. Im Vordergrund der für sonnige Standorte geeigneten Großstaude blühen Monarden (Monarda) in kräftigem Purpurrosa auf. Wer es etwas dezenter mag, könnte die Großstaude mit der weiß blühenden Monardensorte ‚Schneewolke‘ kombinieren. (Bildnachweis: GMH/Bettina Banse)Fingerzeig in Blautönen: Auch wenn die Blüten ein wenig an Zipfelmützen erinnern – mit Zwergen hat der Kandelaber-Ehrenpreis (Veronicastrum virginicum) wenig gemein. Je nach Sorte erreicht die meist blauviolett blühende Staude Höhen von rund 150 cm. An einem vollsonnigen Standort mit frischem, nährstoffreichen Boden öffnen sich diese ab Ende Juni über viele Wochen hinweg. Schon vor dem Flor kann sich die Pflanze mit ihren quirlförmig angeordneten Blättern sehen lassen. (Bildnachweis: GMH/Bettina Banse)Zauberhafte Erscheinung: Diese zarten Blüten sitzen auf rund 2 m hohen Stielen und gehören zur Riesen-Wiesenraute der Sorte ‚Elin‘. Von Weitem verweben sich die Einzelblüten zu rosafarbenen Wölkchen mit Fernwirkung. Besonders gut kommt diese für sonnige bis halbschattige Standorte geeignete Thalictrum-Hybride zur Geltung, wenn sie vor einem dunklen Hintergrund aufblüht. (Bildnachweis: GMH/Andre Stade)Wuschelkopf trifft Kerze: Purpurdost (Eupatorium fistulosum) kann je nach Art und Sorte rund zwei Meter hoch werden. Für ein derart üppiges Wachstum braucht die Staude einen nährstoffreichen und leicht feuchten Boden. Seine wochenlange Blütezeit beginnt ab dem Hochsommer. Anders als der deutsche Name vermuten lässt, ist Purpurdost in Gestalt der Sorte ‚Alba‘ auch mit weißen Blüten zu haben. Farblich decken die diversen Sorten des Kerzenknöterichs (Bistorta amplexicaulis) ein ähnliches Spektrum ab. Langweilig ist dieses Duo aber keineswegs: Die aufrechten Kerzen setzen im Vordergrund einen Kontrast zu den vergleichsweise unfrisierten Blüten des Dosts. (Bildnachweis: GMH/Bettina Banse)