(GMH/BVE) Beim Frühlingsanfang kann nachgeholfen werden: Da sich das Wetter ohnehin nicht nach dem festgelegten Termin richtet, lässt sich auch kurzerhand der 14. Februar zum Ende des Winters erklären. Ein blühendes Arrangement in leuchtenden Farben als Geschenk zum Valentinstag kann zumindest beim beschenkten Menschen Frühlingsgefühle auslösen.

Bildunterschrift: Zum Valentinstag den Frühling verschenken: Der Fachhandel bietet eine große Auswahl an Blüten in leuchtenden Farben, die die Winter-Stimmung vertreiben. (Bildnachweis: GMH/BVE)

Drei unterschiedliche Termine

Es gibt drei offizielle Termine für den Frühlinganfang. Astronomisch endet der Winter, wenn erstmals im Jahr Tag und Nacht gleich lang sind. Das Datum variiert und fällt in diesem Jahr auf den 20. März. Der meteorologische oder kalendarische Termin wurde auf den 1. März festgelegt. Beide Daten orientieren sich im Gegensatz zur dritten Variante nicht am vorherrschenden Wetter. Für den sogenannten phänologischen Frühlingsanfang ist hingegen der Entwicklungsstand der Natur in dem jeweiligen Jahr entscheidend. Vereinfacht gesagt: Fangen charakteristische Pflanzen an zu blühen, ist die Ruhezeit der Natur vorbei und das Ende des Winters da.

Haselnuss macht den Anfang

Der phänologischen Kalender kennt zehn biologisch begründete Jahreszeiten. So teilt sich der Frühling in unseren Breitengraden in drei Abschnitte. Der Vorfrühling wird mit dem Öffnen der Knospen von Schneeglöckchen und Haselnuss eingeleitet. Nehmen die Blüten der Weidenkätzchen eine gelbe Farbe an, endet die Zeit. Der anschließende Erstfrühling reicht vom Blühbeginn der Forsythie über den Laubaustrieb der Stachelbeere bis zum Blühbeginn der Birnbäume. Die Blüten von Apfelbaum, Flieder und Eberesche sind schließlich untrügliches Zeichen, dass der Vollfrühling im Gange ist.

Blüten in besonderer Qualität

Um Frühlingsgefühle zu wecken, müssen wir allerdings nicht auf die Natur warten. Gärtner verhelfen Pflanzen durch ihre Pflege und den Aufenthalt in geschützten Gewächshäusern zu einem früheren Start in die Saison. Das lässt sich nutzen. Auch wenn der Valentinstag am 14. Februar zwei Wochen vor dem meteorologischen und knapp fünf Wochen vor dem astronomischen Termin liegt, gibt es bereits eine große Auswahl an Blühendem in leuchtenden Farben. Mit diesen vorgezogenen Blumen lässt sich der Frühling verschenken. Wer Wert auf besondere Qualität und fachkundige Beratung legt, sollte sich an die Profis in den Einzelhandelsgärtnereien wenden. Sie helfen bei der Auswahl und der Zusammenstellung von stimmigen Arrangements – je nach Geschmack einfarbig und bunt kombiniert. Unter www.ihre-gaertnerei.de finden sich Betriebe vor Ort.

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Tag der Verliebten hat Tradition

Den Valentinstag zu feiern, hat seinen Ursprung in England. Inzwischen steht auch in vielen anderen Ländern der 14. Februar als Tag der Liebenden im Kalender. Zwar wurde der im Jahre 469 eingeführte Gedenktag für den christlichen Märtyrer Valentius 1969 wieder aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Doch das hält Ehepaare vielerorts nicht davon ab, sich in Gottesdiensten um den Valentinstag herum segnen zu lassen. Liebende verschicken am 14. Februar zudem besondere Nachrichten und beschenken sich. Einen besonderen Stellenwert nehmen dabei Blumen ein.

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