(GMH/SfE) In über 1.400 deutschen Gärtnereien stehen die ersten Weihnachtsstern-Pflanzen verkaufsbereit in voller Farbenpracht. Über die Sommermonate haben sich die Jungpflanzen prächtig entwickelt – zu Mini-, Midi- und Maxi-Sternen. Doch nun ist es Zeit, dass auch die Verbraucher sich an den kräftigen Farben der Weihnachtsstern-Hochblätter erfreuen können.

Farbenmeer im Herbstgrau

Die Weihnachtsstern-Saison hat begonnen: In über 1.400 deutschen Gärtnereien stehen die ersten Pflanzen verkaufsbereit in voller Farbenpracht. Farbvarianten in Creme oder Pink finden traditionell nur bis zum ersten Advent ihre Abnehmer. Ab dann ist der Weihnachtstern in klassisch-weihnachtlichem Rot und Grün eines der bedeutendsten Symbole der Advents- und Weihnachtszeit. (Bildnachweis: GMH/SfE)

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Laut der Vereinigung der europäischen Weihnachtssstern­züchter Stars for Europe werden fast 85 Prozent der rund 38 bis 40 Mio. in Deutschland verkauften Weihnachtssterne auch hierzulande produziert. Die restlichen 15 Prozent stammen jeweils in Grenznähe hauptsächlich aus den Niederlanden, kleinere Mengen aus Dänemark oder Italien. Der Gesamtabsatz auf dem deutschen Markt liegt heute um nahezu 14 Prozent höher als noch vor fünf Jahren.

Mit fast 80 Prozent dominieren auch 2010 wieder Rottöne im Produktionssortiment, teilt Stars for Europe mit. Bei den Rottönen liegt Dunkelrot im Trend. 10 Prozent der beliebten Winterblüher werden in Weiß, 5 Prozent zweifarbig und 2 Prozent in rosa angeboten. Diese Farbvarianten finden allerdings traditionell nur bis zum 1. Advent ihre Abnehmer. Danach ist der klassisch rote Weihnachtstern nicht nur seinem Namen nach ein unverzichtbares Symbol für die Advents- und Weihnachtszeit.

Die meisten Weihnachtssterne produzierenden Gärtnereien sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Bayern zu finden, gefolgt von Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. In Bayern vermarkten die rund 400 Gärtnereien überwiegend direkt an den Endverbraucher. Dies gilt auch für die etwa 300 Gärtnereien Baden-Württembergs sowie die Gärtnereien in den anderen Regionen Süd- und Südwestdeutschlands. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen werden nicht nur die meisten Weihnachtssterne verkauft, sondern auch produziert. Und zwar vornehmlich in Gärtnereien der wichtigsten Blumenproduktionsregion Deutschlands: dem Niederrhein. Unter ihnen sind auch einige Einzelhandelsgärtnereien zu finden. Die Verbraucher in Köln, Düsseldorf oder dem Ruhrgebiet kaufen ihre Weihnachtssterne allerdings hauptsächlich im Fach- und Einzelhandel. Letzteres gilt auch für den Norden und Osten Deutschlands.

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