(GMH) Erst Gärtner*in, dann Ranger*in: Sie sind unterwegs in Wiesen und Wäldern und kümmern sich um die Pflege von Naturschutzgebieten und Nationalparks sowie den Erhalt wertvoller Kulturlandschaften – Natur- und Landschaftspfleger*innen werden oft um ihren Job an der frischen Luft beneidet. Eine gärtnerische Ausbildung ist der erste Schritt in diesen attraktiven Beruf.

Gärtner*innen, deren Herz für den Naturschutz schlägt und die mehr über verschiedene Pflanzen- und Tierarten und deren Lebensräume lernen wollen, können sich zum*zur Natur- und Landschaftspfleger*in weiterbilden. (Bildnachweis: GMH)

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Artenvielfalt schützen

Wer fasziniert ist von der heimischen Artenvielfalt und die Schönheit der Natur schützen möchte, ist in diesem Beruf genau richtig: Natur- und Landschaftspfleger*innen sorgen für gesunde Lebensbedingungen für wildlebende Tiere und Pflanzen und tragen zur Erhaltung wichtiger ökologischer Lebensräume bei. Stellen sie beispielsweise einen Waldschaden oder eine Gewässerverschmutzung fest, entwickeln sie Schutzkonzepte und leiten entsprechende Maßnahmen ein. Als Ranger*innen in Nationalparks gehören auch die Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung zu ihren Aufgaben, wenn sie zum Beispiel Besucher und Besucherinnen bei einer Führung für den Umweltschutz sensibilisieren. Darüber hinaus arbeiten sie bei Umweltämtern, in Naturparks sowie botanischen und zoologischen Gärten.

Unterwegs in der freien Natur

Bei dem Beruf Natur- und Landschaftspfleger*in handelt es sich um eine Weiterbildung, die berufsbegleitend absolviert werden kann und etwa ein Jahr dauert.  Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Ausbildung und mindestens drei Jahre Berufserfahrung zum Beispiel als Gärtner*in. Als finanzielle Unterstützung kann das Meister-BAföG beantragt werden.  Anders als beispielsweise im Gartenbau, wo es vor allem um die Gestaltung von Gärten, Parks und anderen Außenanlagen geht, ist der Arbeitsplatz von Natur- und Landschaftspfleger*innen die freie Natur.

Biologisches Fachwissen gefragt

Sie verfügen über ein umfangreiches biologisches Wissen und kennen sich bestens mit den verschiedenen Tier- und Pflanzenarten aus. So können sie schnell feststellen, ob beispielsweise eine Pflanze krank oder ein Ökosystem aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wer sich für den Beruf interessiert, sollte wetterfest und körperlich belastbar sein, denn bestimmte Maßnahmen, wie zum Beispiel Baumfällarbeiten führen Natur- und Landschaftspfleger*innen selbst durch. Gärtner*innen und andere „grüne Berufe“ haben mit der Weiterbildung die Möglichkeit, ihr Wissen über die Natur und deren Schutz zu vertiefen und sich ein spannendes neues Aufgabenfeld erschließen.

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Karriere im Gartenbau

Du möchtest wissen, wo Gärtner*innen überall gebraucht werden und welche Weiterbildungsmöglichkeiten du noch als Gärtner*in hast? Unter www.beruf-gaertner.de und auf Facebook unter www.facebook.com/beruf.gartner kannst du dich über den Beruf informieren und erfährst, wie eine Karriere im Gartenbau aussehen kann.

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