(GMH/PRE) Es gibt Zimmerpflanzen, die mit wenig Pflege auskommen. Hinter schwierigen Namen, wie Zamioculcas und Spathiphyllum und Beaucarnea, stecken anspruchslose Gesellen, die sich auch für unerfahrene Pflanzenliebhaber eignen. Wer sich kräftige und gesunde Mitbewohner aus dem Fachhandel holt, hat schon mal gute Voraussetzungen. Zudem gibt es noch ein paar Tricks, die das Zusammenleben erleichtern.

Diese Zimmerpflanzen gedeihen auch ohne Grüne Daumen

Bildunterschrift: Eine kompetente Beratung im gärtnerischen Fachhandel hilft die richtige Grünpflanze zu finden. (Bildnachweis: GMH/PRE)

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Wichtig sind die richtigen Lichtverhältnisse

Entscheidend für die Auswahl des grünen Zimmergenossen sollte nicht nur der eigene Geschmack sondern auch der spätere Standort sein. Denn wichtig für das gedeihen einer Pflanze sind die richtigen Lichtverhältnisse. Einige verbrennen im sonnigen Fenster während andere im Halbschatten aufhören zu wachsen. Deshalb sollte man sich zuerst überlegen, welchen Teil der Wohnung man begrünen will und sich dann von einem erfahrenden Gärtner beraten lassen. Denn die Auswahl an Zimmerpflanzen ist groß. Mit wenig Pflege kommen unter anderem diese Arten aus:

An warmen und sonnigen Standorten herrschen ideale Bedingungen für Kakteen und wasserspeichernde Sukkulenten. Sie verbrennen auch im Hochsommer nicht und brauchen wenig Pflege zum Überleben. Viel Licht aber keine pralle Sonne mag der Flaschenbaum (Beaucarnea recurvata). Im dicken Fuß der Pflanze aus Mexiko ist Wasser, so dass sie auch längere Trockenperioden übersteht. Hübsche weiße Blüten bildet das Einblatt (Spathi­phyllum-Hybriden) an hellen, nicht zu sonnigen Standorten. Die Zimmerpflanze ist ideal für Vergessliche: Sie zeigt durch hängende Blätter an, dass sie gegossen werden will. Bekommt das Einblatt schnell Wasser, richtet es sich wieder auf, ohne Schaden zu nehmen.

In hellen Zimmerecken gedeihen auch die unkomplizierte Birkenfeige (Ficus benjaminii) und die Kanarische Dattel-Palme (Phoenix canariensis). Vorausgesetzt, sie werden regelmäßig gegossen und gelegentlich gedüngt. Für Anfänger lohnt sich da die Investition in ein Pflanzgefäß mit Wasserspeicher. Der Fachhandel hält Übertöpfe bereit, in die mehrere Liter Wasser eingefüllt werden. Die Pflanzen holen sich, was sie benötigen. Über eine Anzeige lässt sich zudem leicht erkennen, ob wieder aufgefüllt werden muss. Wer zudem noch in einen Langzeitdünger investiert, schafft beste Voraussetzungen für ein langes Zusammenleben.

Glücksfeder wächst auch ohne viel Licht

Auch für Standorte mit wenig Sonnenlicht halten die Premium-Gärtnereien Pflanzen bereit, die sich für Anfänger eignen. Hübsche Ranken bilden Wilder Wein (Cissus) und die Efeutute (Epipremnum aureum), die sich in dunklen Ecken bewährt haben. Sehr modern wirkt die Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) mit ihren gefiederten Blättern. Sie kann sich nicht nur an fast jeden Standort anpassen, sondern speichert in den Stielen zudem Wasser. Empfindlich reagiert die Glücksfeder nur, wenn sie zu viel gegossen wird.

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Es muss nicht immer Erde sein

Den Ballen einer Zimmerpflanze ausreichend feucht zu halten ist für Neulinge nicht immer einfach. Wer unsicher ist, sollte speziell konzipiertes Pflanzsubstrat verwendet. Dies besteht entweder aus Gestein, wie Lava und Bims, oder aus gebranntem Ton. Zum Teil sind diese Substrate mit einem Langzeitdünger versetzt und für manche Produkte gibt es Feuchtigkeitsmesser. Einer Beratung im Fachhandel hilft dabei, das geeignete Produkt zu finden. Eine Premium-Gärtnerei in Ihrer Nähe finden Sie unter: http://www.premium-gaertnerei.de.

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