(GMH/VDM) Besonders an heißen Tagen wird ein bunter Salatteller oft zum Hauptgericht und kann eine warme Mahlzeit ersetzen. Wenn die Temperaturen bei uns steigen, verzichten viele freiwillig auf die „heiße Suppe“. Jetzt stehen Salat, Gurken, Tomaten, aber auch Paprika, Aubergine, Zucchini und andere saisonale Früchte wieder besonders im Fokus.

Für heiße Tage: erfrischende Gurken und Tomaten aus Ihrer Region

Bildunterschrift: Besonders in den Sommermonaten ist das Aroma der Tomaten köstlich. Tomaten aus der Region sind in vielen Sorten erhältlich. (Bildnachweis: GMH/VDM)

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Gerade bei Produkten, die nicht gekocht werden, weiß der Kunde es einmal mehr zu schätzen, wenn sie aus heimischem Anbau frisch und unbelastet auf den Tisch kommen. Wochenmärkte und Hofläden bieten in den Sommermonaten Gurken und Tomaten stets frisch von ihren Anbauflächen. Dabei sind die Transportwege sehr kurz. Morgens geerntet, können die sonnenreifen Tomaten und saftigen Gurken schon mittags zuhause frisch verarbeitet werden.

Sowohl Gurken als auch Tomaten sind ohne große Mühe, sogar direkt zu genießen. Bei den Tomaten kann man die kleinen Kirsch- und Cherrytomaten sofort verzehren, Fleisch- und Strauchtomaten und Schlangengurken werden in mundgerechte Stücke zerkleinert.

Tomaten sind nicht nur aromatisch, sondern auch sehr gesund, denn sie enthalten viel Vitamin C (besonders zwischen den Kernen), sowie Mineralstoffe (zum Beispiel Kalium) und Carotinoide. Zur Gruppe der Carotinoide zählt auch das Lycopin, welches in großer Menge in Tomaten enthalten ist. Das Lycopin in den Tomaten reagiert im Körper antioxidativ und senkt das Krebsrisiko, insbesondere in der Prostata. Außerdem sind Tomaten und Gurken regelrechte „Schlankmacher“, denn in ihnen steckt viel Wasser, aber wenige Kalorien.

Einkaufstipps: Beim Einkauf vom Direkterzeuger ist neben „riechen“ auch „fühlen“ und „schmecken“ erlaubt. Gerade bei ausgefallenen Tomatensorten werden oftmals kleine Stücke zum Probieren angeboten.

Wer nach dem Aussehen kauft, sollte auf eine glatte, feste Haut bei Tomaten und Gurken achten. Die Farbe der Früchte sollte intensiv leuchten. Gurken sollten beispielsweise kräftig grün wirken, denn mit gelben oder weichen Stellen ist die Frucht zu reif und könnte an diesen Stellen unter der Schale schon faul sein.

Bei der Lagerung der Tomaten kann man getrost auf seinen Kühlschrank verzichten, denn die aromatischen Früchte legt man am besten luftig in eine Schale an einen schattigen Platz im Zimmer. So sind sie rund eine Woche haltbar.

Schlangengurken können wiederum im Kühlschrank gelagert werden. Am besten legt man sie ins Gemüsefach. Dort bleibt sie mindestens eine Woche frisch. Vorsicht, wenn die Gurken zu kalt gelagert werden, entstehen wässrige Faulstellen.

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Das Angebot bei den Tomaten wird immer größer. Neben den „normalen“, roten Früchten gibt es die bekannten Fleisch- und Strauchtomaten und die „Kleinen“ Cherry- oder Coctail-Tomaten im Angebot. Immer beliebter werden auch ausgefallene, alte Sorten. Gerade die heimischen Erzeuger sind darauf bedacht, dass alte, seltene, aber aromatische, saftige Sorten nicht in Vergessenheit geraten. Ein Test  der gelben, gesteiften oder sogar „schwarzen“ Tomaten lohnt sich.

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